Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Frankfurt am Main 15°C

Die PS nicht auf die Straße bekommen: DFB-Junioren erreichen mit einer knappen Niederlage gegen Italien das Halbfinale

Trotz der ersten EM-Niederlage steht Deutschlands U 21 im Halbfinale. Dort wartet am Dienstag England. Der Trainer der Slowakei wittert Verschwörung.
Trost vom Sieger: DFB-Trainer Stefan Kuntz (links) und Italiens Coach Luigi Di Biagio. Foto: Cathrin Müller/M.i.S. (imago sportfotodienst) Trost vom Sieger: DFB-Trainer Stefan Kuntz (links) und Italiens Coach Luigi Di Biagio.
Krakau. 

Deutschlands Nachwuchs-Fußballer haben sich bei der U21-EM ins Halbfinale gezittert. Das Team von Trainer Stefan Kuntz unterlag in Krakau Italien zwar mit 0:1 (0:1), steht aber als Gruppenzweiter in der Runde der besten Vier. Dort ist am Dienstag (18 Uhr) England als Sieger der Gruppe A der Gegner. Damit darf die DFB-Elf trotz der ersten Niederlage nach zuvor zwölf Pflichtspiel-Siegen in Serie weiter vom ersten Titel seit dem Erfolg der Goldenen Generation 2009 träumen. „Es war schon ziemlich hart. Es war nicht unser bestes Spiel, aber wir sind im Halbfinale – also alles gut“, sagte U21-Kapitän Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg. Trainer Kuntz stellte fest: „Wir haben die PS nicht so richtig auf die Straße bekommen. Aber wenn man alle Spiele zusammenrechnet, sind wir verdient im Halbfinale.“ Damit sind Max Meyer, Serge Gnabry und Co. nun nur noch zwei Schritte vom ersehnten ersten U21-Titel seit acht Jahren entfernt.

Federico Bernardeschi vom AC Florenz erzielte vor 14 039 Zuschauern das entscheidende Tor für den U 21-Rekordchampion (31.), der ebenfalls am Dienstag (21 Uhr) als Sieger der Gruppe C im Halbfinale auf Topfavorit Spanien trifft.

Der slowakische Trainer Pavel Hapal hat scharfe Kritik an dem 0:1 geübt. „Das, was die Deutschen und Italiener vorgeführt haben, war eine große Schande“, sagte der frühere Leverkusener Bundesliga-Profi. „Ich bin unglaublich enttäuscht, wie alle.“ Durch das 0:1 hatten es sowohl Italien als auch Deutschland ins Halbfinale geschafft. Die Slowakei schied dagegen aus, weil sie als Zweiter der Gruppe A das um ein Tor schlechtere Torverhältnis (6:3) gegenüber Deutschland (5:1) hatte, das in Gruppe C Platz zwei belegte. Und nur der beste Gruppen-Zweite zog neben den drei Gruppensiegern ins Halbfinale ein – eben Deutschland. Hapal forderte mit Tränen in den Augen Konsequenzen: „Es sollte jemand etwas unternehmen, auch wenn es große Länder betrifft wie Deutschland.“ Tatsächlich war die Kritik überzogen. Von einem „Nichtangriffspakt“ konnte nicht die Rede sein. Bis kurz vor Schluss musste Deutschland das 0:2 befürchten. Erst in den letzten Minuten war tatsächlich nicht mehr viel Bewegung auf dem Platz zu sehen.

(dpa,sid)
Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse