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DHB-Auswahl will Durchmarsch in EM-Quali perfekt machen

Mit einer besseren Perspektivauswahl bestreit Handball-Europameister Deutschland das letzte Qualifikationsspiel zur Endrunde 2018. Dort soll nach dem Willen von DHB-Vizepräsident Hanning der Titel erfolgreich verteidigt werden.
Bundestrainer Christian Prokop (2.v.r.) steht mit seinem Team an der Seitenlinie und intoniert die Nationalhymne. Foto: Paulo Duarte Bundestrainer Christian Prokop (2.v.r.) steht mit seinem Team an der Seitenlinie und intoniert die Nationalhymne. Foto: Paulo Duarte
Bremen. 

Schon vor dem Saison-Kehraus gegen die Schweiz stellte Bob Hanning den deutschen Handballern ein glänzendes Zeugnis aus: „Die Bilanz fällt überragend aus.”

„Mit dem Gewinn der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen hat die Saison einen sehr, sehr guten Start genommen, die EM-Qualifikation ist mit dem Gruppensieg mehr als gut gelaufen. Man merkt dem Team eine Stabilität und den Glauben an sich selbst an. Wir haben dem Druck standgehalten”, stellte der Vizepräsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB) zufrieden fest und gab für die EM-Endrunde 2018 in Kroatien das Ziel erfolgreiche Titelverteidigung aus: „Es ist doch normal, dass man davon träumt, noch einmal so erfolgreich zu sein.”

Auch wenn die Partie gegen den punktlosen Tabellenletzten der Gruppe 5 am Sonntag in Bremen keine Bedeutung mehr hat, erhofft sich Hanning von einer besseren Perspektivauswahl des Europameisters noch einmal einen gelungenen Auftritt. „Das wird ganz spannend, denn wir haben sogar zwei Junioren-Nationalspieler im Kader. Ich freue mich unheimlich darauf, weil das Teil unserer Zukunft ist und unseren Weg fortsetzt”, erklärte Hanning.

Da ein Großteil des Stammpersonals verletzt ist oder bereits im Urlaub weilt, sind von der Bronze-Truppe aus Rio im letzten Gruppenspiel nur Kai Häfner, Julius Kühn, Tobias Reichmann und Fabian Wiede sowie die Torhüter Andreas Wolff und Silvio Heinevetter dabei.

Der Keeper vom Bundesliga-Vierten Füchse Berlin wird die DHB-Auswahl am Sonntag als Kapitän auf das Parkett führen. Er vertritt Uwe Gensheimer, der nach dem 29:26-Sieg in Portugal gemeinsam mit einigen anderen Stammkräften vorzeitig in den Urlaub gehen durfte. „Er ist ein sehr erfahrener Spieler, der viel Akzeptanz in der Mannschaft genießt”, begründete Bundestrainer Christian Prokop seine Wahl.

Trotz diverser Personalrochaden fordert er einen forschen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir müssen uns gegen die Schweiz, trotz ihrer guten Spieler, nicht verstecken. Wir haben eine willige Mannschaft und wollen mit attraktivem Tempohandball das Spiel gewinnen”, sagte Prokop am Freitag. Motivationsprobleme sieht er trotz des bereits feststehenden Gruppensieges nicht: „Ich gehe davon aus, dass wir mit Dampf spielen.”

Mit dieser Vorgabe ist Prokop bei seinen Schützlingen auf offene Ohren gestoßen. „Wir wollen den Zuschauern noch mal ein schönes Spiel bieten und gewinnen”, sagte Philipp Weber. Der Bundesliga-Torschützenkönig von der HSG Wetzlar, der im Sommer nach nur einem Jahr aus persönlichen Gründen zum SC DHfK Leipzig zurückkehrt, wird vor der Partie von Liga-Präsident Uwe Schwenker geehrt. „Da bin ich schon ein bisschen stolz drauf”, sagte Weber über seine 224 Saisontore. „Es ist eine schöne Trophäe, aber alleine kann man so etwas nicht schaffen.”

(Von Eric Dobias, dpa)
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