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Darüber wird im Fahrerlager in Silverstone gesprochen

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat in Silverstone ein Heimrennen. Foto: Georg Hochmuth Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat in Silverstone ein Heimrennen. Foto: Georg Hochmuth
Silverstone. 

Eines hat Lewis Hamilton WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel auf jeden Fall voraus: Er hat mit dem Großen Preis von Großbritannien ein persönliches Heimrennen.

Vettel nicht. Deutschland findet im Formel-1-Kalender 2017 als Austragungsort nicht statt. Wie es mit dem Rennen auf der Insel weitergeht, worum es bei einem antizipierenden Finnen geht und was ein ehemaliger Pilot derzeit macht - im Fahrerlager wird über so einiges gesprochen.

MEHR ALS EINE SCHNELLE REAKTION?

Manche nannten es antizipieren. So etwas wie vorausahnendes Reagieren. „Jeder kann doch frei entscheiden und versuchen zu erahnen, wann die Ampeln ausgehen”, sagte Valtteri Bottas. Noch immer musste sich der Mercedes-Pilot für seinen bereits in Spielberg heiß diskutierten Start von der Pole rechtfertigen. Und noch immer, ungeachtet des Freispruchs durch die Regelhüter, die sich die Reaktionszeiten von Bottas angeschaut hatten, blieb einer bei seiner Meinung - es sei ein Frühstart gewesen, betonte der Österreich-Zweite Sebastian Vettel: „Du kannst das nicht antizipieren.”

MEHR ALS NUR EINE SHOW IN LONDON?

Doch ein Stadtrennen in London? Oder bleibt die Formel 1 auf dem Kurs, auf dem 1950 das erste Rennen in der Historie der Motorsport-Königsklasse stattfand? Die Fahrer lieben den Silverstone Circuit. Eine Strecke voller Rennhistorie. Die Fahrer hatten aber auch einen Riesenspaß beim Showevent in London als Ouvertüre für das Grand-Prix-Wochenende. Und Bürgermeister Sadiq Khan ließ bei der BBC verlauten: „Es würden einige Hürden zu überwinden sein, aber ich bin auf jeden Fall interessiert an einer Zukunft der Formel 1 in London.” Nach 2019 ist das Briten-Rennen neu zu vergeben.

MEHR ALS NUR EIN WEITERER TEST?

Es wäre ein bemerkenswertes, ein sicherlich denkwürdiges Comeback, das sich auch über die Formel-1-Szene hinaus sehen lassen könnte. Sechs Jahre ist es her, dass bei einer Rallye in Italien der Wagen mit Robert Kubica am Steuer frontal gegen eine Leitplanke krachte. Vor allem die rechte Hand und das rechte Bein Kubicas wurden schwer verletzt. Tiefe Schnittwunden am Unterarm beschädigten auch Bänder und Knochen. Mehr als sieben Stunden wurde der Pole damals operiert. In dieser Woche absolvierte er nun seinen zweiten Test in einem alten Formel-1-Auto seines damaligen Renault-Teams. Vor seinem Unfall hatten ihm nicht wenige auch mal den Titel zugetraut. Jetzt rechnen nicht wenige damit, dass er womöglich zurückkehrt.

MEHR ALS NUR EINE ÜBERLEGUNG?

Noch in diesem Monat will der deutsche Autobauer Porsche einem Bericht von auto-motor-und-sport.de über eine Rückkehr in die Formel 1 entscheiden. Nicht mit einem eigenen Team wie Autobauer-Rivale Mercedes, sondern als Motorenlieferant. Nach drei Siegen in Serie bei den legendären 24 Stunden von Le Mans hat die Sportwagen-Marke im Langstrecken-Bereich kaum noch eine Herausforderung. In der Formel 1 dürfte der Werbewert bei vergleichbaren Erfolgen zudem noch höher sein. Denkbar wäre laut dem Fachmagazin ein Einstieg 2020 oder 2021.

(dpa)
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