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Das bringt der Tag bei den European Championships

In sechs verschiedenen Sportarten werden die Europameisterschaften beim Multi-Event von Glasgow fortgesetzt. Auch am Donnerstag winken den deutschen Athleten Medaillen.
Am Donnerstag gibt es aus deutscher Sicht Chancen bei den Triathletinnen und im Schwimmen und Waserspringen. Foto: Eric Lalmand/BELGA Am Donnerstag gibt es aus deutscher Sicht Chancen bei den Triathletinnen und im Schwimmen und Waserspringen.
Glasgow. 

Am achten Wettkampftag der European Championships steigen die Triathleten in ihre Titelkämpfe ein. Chancen gibt es dort für die Deutschen im Frauen-Rennen ebenso wie im Schwimmen, Wasserspringen und im Freiwasser.

Die Highlights des Tages im Überblick:

TRIATHLON: Laura Lindemann würde zum Auftakt des Championats im Strathclyde Country Park gern ihren zweiten Platz vom Heim-Weltcup in Hamburg wiederholen. Die 22 Jahre alte Potsdamerin ist die große Podest-Hoffnung der Deutschen Triathlon-Union bei den Wettkämpfen auf der Olympischen Distanz von 1,5 Kilometern Schwimmen, 40 Kilometern Radfahren und 10 Kilometern Laufen.

BECKENSCHWIMMEN: Am letzten Tag der Wettkämpfe im Schwimmbecken von Glasgow hat Sarah Köhler die Chance, ihre dritte EM-Medaille zu holen. Nach Silber über 1500 Meter und Bronze mit der 4 x 200 Meter Staffel startet die Freistilschwimmerin über 400 Meter. Über 200 Meter Rücken stehen Lisa Graf und Jenny Mensing im Finale und haben die Möglichkeiten, in den Kampf um Edelmetall einzugreifen.

FREIWASSERSCHWIMMEN: Im Loch Lomond stehen die Rennen über die olympischen zehn Kilometer an. Bundestrainer Stefan Lurz hat in Finnia Wunram und Leonie Beck nach eigener Aussage „zwei heiße Eisen im Feuer”. Die Magdeburgerin und die Würzburgerin haben im Rennen ab 10.30 Uhr (MESZ) das Potenzial, ganz vorne mitzuschwimmen. Genau wie Rob Muffels bei den Männern. Sein Wettkampf startet drei Stunden später.

WASSERSPRINGEN: Vom Drei-Meter-Brett trägt Rekordeuropameister Patrick Hausding im Royal Commonwealth Pool von Edinburgh die Hoffnungen des deutschen Teams. Der 29-Jährige, der in Schottland wegen einer Oberschenkelzerrung nicht wie geplant trainieren konnte, will nach seinem enttäuschenden Vorkampf-Aus vom Einer seine nächste Chance nutzen. Im Synchronspringen vom Turm starten Timo Barthel und Florian Fandler für das deutsche Team.

TURNEN: Erstmals gehen in Glasgow die Männer an die Geräte. In der Qualifikation wollen es die Turner um Barren-Spezialist Marcel Nguyen besser machen als die deutschen Frauen und sich für das Team-Finale am Samstag qualifizieren. Zudem wird entschieden, wer sich im Finale Hoffnungen auf eine Geräte-Medaille machen darf. Andreas Bretschneider gehört zu den Aspiranten auf Edelmetall am Reck.

(dpa)
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