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Das bringt der Tag bei den US Open

Mit dem Finale zwischen Novak Djokovic und Juan Martin del Potro haben die US Open einen würdigen Abschluss. Beide Tennisprofis haben bisher in New York überzeugt. Für den Argentinier wäre es ein ganz besonderer Triumph nach langer Wartezeit.
Novak Djokovic trifft im Finale der US-Open auf Juan Martin del Potro. Foto: Seth Wenig/AP Novak Djokovic trifft im Finale der US-Open auf Juan Martin del Potro.
New York. 

Das Finale der US Open zwischen dem ehemaligen Tennis-Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic und Juan Martin del Potro ist am Sonntag (22.00 Uhr MESZ) nicht nur ein Endspiel zwischen Spielern, die in New York schon gewonnen haben.

Beide sind miteinander befreundet und haben lange Zwangspausen hinter sich. Djokovic fehlte im vorigen Jahr wegen seiner Verletzung am Ellbogen, Del Potro erwog wegen seiner Handgelenksprobleme 2015 sogar ein Karriereende. Nun steht der Argentinier als Nummer drei so weit oben wie nie in der Weltrangliste.

DIE WEGE INS FINALE: Djokovic gab in den ersten beiden Runden jeweils einen Satz ab und schlug den Ungarn Marton Fucsovics (6:3, 3:6, 6:4, 6:0) und Tennys Sandgren aus den USA (6:1, 6:3, 6:7, 6:2). Danach besiegte der Serbe jeweils glatt den Franzosen Richard Gasquet (Frankreich) 6:2, 6:3, 6:3, den Portugiesen João Sousa (6:3, 6:4, 6:3), den australischen Federer-Bezwinger John Millman (6:3, 6:4, 6:4) und den Japaner Kei Nishikori (6:3, 6:4, 6:2).

Del Potro hatte sein schwerstes Match im Viertelfinale gegen den noch größeren John Isner aus den USA (6:7, 6:3, 7:6, 6:2). Ansonsten besiegte der fast zwei Meter große 29-Jährige die Amerikaner Donald Young (6:0, 6:3, 6:4) und Denis Kudla (6:3, 6:1, 7:6), den Spanier Fernando Verdasco (7:5, 7:6, 6:3), den Kroaten Borna Coric (6:4, 6:3, 6:1) und im Halbfinale Rafael Nadal. Der spanische Titelverteidiger gab nach zwei Sätzen (7:6, 6:2) wegen seiner Knieprobleme auf.

DIE BISHERIGEN ERFOLGE: 2011 und 2015 gewann Djokovic die US Open, insgesamt steht er bereits zum achten Mal im Finale und sieht das Turnier deswegen neben seinen sechs Triumphen bei den Australian Open als mindestens genauso erfolgreich für ihn an. Zuletzt feierte der 31-Jährige nach seiner langen Pause wegen seiner Ellbogenverletzung seinen vierten Wimbledontitel. 2016 gelang ihm zudem endlich der ersehnte French-Open-Erfolg. Das sind insgesamt 13 Grand-Slam-Titel. Erst einen hat Juan Martin del Potro geholt, 2009 in New York. Danach stoppten ihn immer wieder seine Probleme am linken Handgelenk. Bei Olympia 2012 sicherte er sich Bronze, 2016 sogar Silber.

DIE BISHERIGEN DUELLE: Mit 14:4 ist Djokovic klar im Vorteil. Die vorigen drei Partien gingen an ihn, auch im US-Open-Viertelfinale 2012 siegte er. Zwei der Niederlagen waren allerdings besonders schmerzlich: 2012 gewann Del Potro bei Olympia das Spiel um Bronze, vier Jahre später in Rio warf er bei seiner Rückkehr den damals als Top-Favorit geltenden Djokovic überraschend in der ersten Runde raus und erreichte danach sogar das Finale gegen Andy Murray.

(dpa)
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