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Radsport: Das bringt der Tag bei der Tour de France

Am zweiten und letzten Tag in den Pyrenäen werden die Radprofis bei der Tour nur gut drei Stunden im Sattel sitzen. Trotzdem warten drei Berge der ersten Kategorie. Die Sprinter müssen aufpassen, die Franzosen werden sich am Nationalfeiertag ins Zeug legen.
Bei der Tour de France erwartet die Fahrer die zweite Pyrenäen-Etappe. Foto: Yorick Jansens Bei der Tour de France erwartet die Fahrer die zweite Pyrenäen-Etappe. Foto: Yorick Jansens
Peyragudes. 

Kurz, aber knackig. In nur gut drei Stunden ist auf dem 13. Teilstück der Tour de France alles vorbei. Trotzdem wird es für die Fahrer am französischen Nationalfeiertag eine schweißtreibende Angelegenheit. Insbesondere die Sprinter müssen achtsam sein.

STRECKE:

Die 13. Etappe der 104. Tour de France weist nur 101 Kilometer auf, hat es aber durchaus in sich. Auf der zweiten Pyrenäen-Etappe von Saint-Girons nach Foix geht es am Freitag über drei Berge der höchsten Kategorie: Col de Latrape, Col d'Agnes, Mur de Péguère.

FAVORITEN:

Wie reagiert Chris Froome auf seinen kleinen Einbruch vom Donnerstag. 22 Sekunden hatte der Brite in Peyragudes auf Tagessieger Romain Bardet eingebüßt und das Gelbe Trikot an Fabio Aru verloren. Da das Ziel unten in Foix liegt, dürfte es eigentlich keine großen Verschiebungen im Gesamtklassement geben. Doch schon allein durch Zeitgutschriften könnte das Trikot wieder wechseln. Aru liegt nur sechs Sekunden vor Froome, dahinter lauert Bardet 25 Sekunden zurück.

SPRINTER:

Für Marcel Kittel und Co. geht es gleich zu Beginn der Etappe zur Sache. Bereits nach 13,5 Kilometern kommt es in Seix zum Zwischensprint. Aber auch danach ist Bummeln verboten, ansonsten droht das Verpassen der Karenzzeit - und damit der Tour-Ausschluss. Denn aufgrund der Kürze der Etappe wird diesmal das Zeitlimit deutlich geringer sein.

NATIONALFEIERTAG:

Auf dieser Etappe werden sich die französischen Fahrer besonders ins Zeug legen. Schließlich ist es eine große Ehre, am Nationalfeiertag die Etappe zu gewinnen, zumal am Straßenrand noch mehr Zuschauer stehen werden als gewöhnlich. Allerdings warten die Franzosen bereits seit zwölf Jahren auf einen Heimsieg am Ehrentag, 2005 gelang dies letztmals David Moncoutie.

(dpa)
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