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Das bringt der Tag bei der Tour de France

Vor dem Ruhetag am Montag geht es für das Peloton noch einmal ins Zentralmassiv. Es warten vier Bergwertungen, die Etappe ist ideal für Ausreißer. Die Favoriten dürften sich kaum duellieren.
Das Profil der 15. Etappe spricht dafür, dass eine Fluchtgruppe zuerst ankommt. Foto: Yorick Jansens Das Profil der 15. Etappe spricht dafür, dass eine Fluchtgruppe zuerst ankommt. Foto: Yorick Jansens
Puy-en-Velay. 

Bei der letzten Tour-Ankunft in Puy-en-Velay siegte Telekom-Profi Giuseppe Guerini als Ausreißer. Auch auf der 15. Etappe der 104. Tour de France spricht das Profil dafür, dass eine Fluchtgruppe zuerst ankommt. Marcel Kittel dürfte kaum Punkte für das Grüne Trikot holen.

STRECKE:

Die Kletterei geht im Zentralmassiv weiter. Die 15. Etappe zwischen Laissac-Sévérac-L'Église und Le Puy-en-Velay hat am Sonntag auf 189,5 Kilometer vier Anstiege im Programm. Zehn Kilometer vor dem Ziel muss die Cote de Saint-Vidal erklommen werden. Der Parcours erscheint ideal für Ausreißer.

FAVORITEN:

Vor dem zweiten Tour-Ruhetag am kommenden Montag werden die Tourfavoriten in erster Linie darauf achten, ihre Positionen zu halten und keine Attacken der Konkurrenz zuzulassen. Zumal das Sky-Team den britischen Vorjahressieger Chris Froome im Gelben Trikot wieder beschützen wird. Froome hatte die Spitzenposition am Samstag überraschend vom Italiener Fabio Aru übernommen. 18 Sekunden beträgt sein Vorsprung auf den Italiener, dahinter folgt der Franzose Romain Bardet (0:23) und der Kolumbianer Rigoberto Uran (0:29).

SPRINTER:

Ob Marcel Kittel weiter Punkte für das Grüne Trikot holen kann, erscheint fraglich. Vor dem Zwischensprint nach Kilometer 96 müssen bereits Berge der ersten und dritten Kategorie bewältigt werden. Trotzdem ist sein Vorsprung weiter komfortabel. Mit 373 Punkte liegt er 99 Zähler vor dem Australier Michael Matthews.

PUY-EN-VELAY:

Zum fünften Mal, davon das vierte Mal als Zielort, ist die 19 000 Einwohner große Stadt im Tour-Programm. Bei der letzten Ankunft siegte Telekom-Profi Giuseppe Guerini. Davor gewannen der Schweizer Pascal Richard (1996) und der Franzose Dominique Forlini (1954).

(dpa)
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