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Schwieriges Gastspiel: Der FSV Frankfurt spielt heute in Homburg

Von In der Fußball-Regionalliga Südwest gastiert der FSV Frankfurt heute Abend beim FC Homburg. Der Aufsteiger aus dem Saarland ist finanzstark und ambitioniert.
Er fehlt dem FSV heute Abend: Robert Schick. Foto: Hartenfelser (Hartenfelser) Er fehlt dem FSV heute Abend: Robert Schick.
Frankfurt. 

Auch wenn er auf dem Rasen sein Temperament mitunter nicht zügeln kann: Einen Typen wie Robert Schick braucht der FSV Frankfurt – nicht nur wegen seines Einsatzes, sondern auch wegen seiner fußballerischen Qualitäten. Doch heute Abend (19 Uhr) muss der Regionalligist aus dem Frankfurter Osten im saarländischen Homburg auf Schick verzichten.

Im Testspiel gegen den Zweitligisten FC St. Pauli (1:2) in der vergangenen Woche hatte er – wie sein Gegenspieler Dimitrios Diamantakos – nach Handgreiflichkeiten die Rote Karte gesehen. Schick muss noch in diesem Spiel pausieren, der „Würger“ vom Kiez darf jedoch am Sonntag beim Auftritt der Hamburger in Aue mitwirken.

Während Hamburger Fußball-Recht vorsieht, dass ein Spieler in so einem Fall nur für Freundschaftsspiele gesperrt wird – Diamantakos fehlt nun in drei Testbegegnungen – , greift in Hessen eine Zeitsperre. Schick darf erst im nächsten Heimspiel am 22. September gegen die SV Elversberg wieder aufs Feld. „Von daher sind wir mit dem Urteil unzufrieden“, sagt Thomas Brendel, der Sportliche Leiter der Schwarz-Blauen, dazu. Fußball-Kleinstaaterei, so etwas gibt es auch noch 2018.

Auch wenn das Fehlen eines so wichtigen Akteurs wie Robert Schick schmerzt. Beim FSV Frankfurt ist man in erster Linie erleichtert darüber, dass nach dem 0:7-Debakel auf dem Bieberer Berg in Offenbach die Talfahrt gestoppt werden konnte mit dem Heimsieg über Wormatia Worms. „Es war extrem wichtig, dass die Mannschaft eine Reaktion gezeigt hat“, betont Brendel. Und das Quäntchen Glück kam beim 2:1 über die Rheinhessen zum idealen Zeitpunkt.

Dadurch gestärkt, rechnen sich die Bornheimer heute im Waldstadion etwas aus, wenngleich die Ausgangslage eindeutig ist. „Die Homburger haben ganz andere Ambitionen als wir, sie sind mit einem sehr guten Etat ausgestattet“, sagt Brendel und präzisiert: „Die haben mit Trainer Luginger gerade erst den Vertrag bis 2021 verlängert. In solchen zeitlichen Dimensionen können wir gar nicht planen, wir müssen weiter kleine Brötchen backen.“ Der Etat des Aufsteigers und ehemaligen Bundesligisten, der als Dritter der Spitzengruppe angehört, dürfte bei etwa 3,5 Millionen Euro liegen – dem FSV steht ein Personaletat von 750 000 Euro zur Verfügung.

Unterdessen sind die übrigen Heim-Partien des FSV Frankfurt in diesem Jahr terminiert worden. Am Freitag, 19. Oktober (19 Uhr), empfängt die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad die TSG Hoffenheim II. Die Zweitvertretung des SC Freiburg gastiert am Samstag, 10. November (14 Uhr), am Hang. Und den Aufstiegsanwärter 1. FC Saarbrücken bekommen die Bornheimer Fans am Samstag, 24. November (14 Uhr), zu sehen.

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