Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige LS Lederservice Sie suchen einen Spezialisten aus Rhein-Main? Frankfurt am Main 24°C

Herausforderung und Chance: Der gebürtige Frankfurter Niklas Süle freut sich auf den Confed Cup

Zu den besten Akteuren der deutschen Fußball-Nationalmannschaft beim 1:1 gegen Dänemark gehörte Niklas Süle, der ehemalige Nachwuchsspieler von RW Walldorf und Eintracht Frankfurt.
Spielte einst für Walldorf und die Eintracht: Niklas Süle. Foto: Marc Schueler (Marc Schueler) Spielte einst für Walldorf und die Eintracht: Niklas Süle.
Kopenhagen. 

Spannende Wochen liegen hinter Niklas Süle. Denn als einer von wenigen Kandidaten des Kaders wusste er bis Mitte Mai nicht, wie er den Sommer verbringen würde. Bei U 21-Nationaltrainer Stefan Kuntz stand der 21 Jahre alte Verteidiger für die U 21-EM in Polen genauso hoch im Kurs wie bei Bundestrainer Joachim Löw für den Confed Cup.

„Ich habe einen Anruf vom Bundestrainer bekommen und er sagte mir, dass ich beim Confed Cup dabei bin. Ich hätte mich auch sehr gefreut über eine Berufung zur U 21-EM. Es ist aber natürlich schöner, A-Länderspiele zu machen. Ich genieße es jetzt einfach, hier zu sein“, sagte Süle, der als Kind einst bis 2006 für Rot-Weiß Walldorf spielte, dann drei Jahre lang für Eintracht Frankfurt auflief und nach einer Saison beim SV Darmstadt 98 im Jahr 2010 zur TSG Hoffenheim wechselte.

Am Dienstag stand der gebürtige Frankfurter vor der Herausforderung, zweieinhalb Wochen nach dem Bundesligaende wieder in einen Spielrhythmus zu finden. „Das war ziemlich hart nach einer zweiwöchigen Pause. Ich habe schnell gemerkt, dass ich noch nicht richtig drin bin. Ich hatte im Spiel etwas Probleme mit der Luft und der Kraft“, gab er zu. Bis zum Confed Cup in Russland (17. Juni bis 2. Juli) dürfte das Problem behoben sein. „Noch eine weitere Woche Training, dann sind wir alle auf einem sehr guten Level“, glaubt er.

Dass der Bundestrainer für den Confed Cup vielen etablierten Kräften einen Pause gönnt und eher mit einem Perspektiv-Team antritt, begreift Süle als Herausforderung und Chance zugleich. Zu früh sei es, etwas zur Mannschaft zu sagen, die über eine Erfahrung von 150 A-Länderspielen verfügt, die meisten können Julian Draxler, Shkodran Mustafi und Joshua Kimmich dabei vorweisen. So feierten mit Kevin Trapp, Lars Stindl, Amin Younes, Marvin Plattenhardt, Sandro Wagner und Kerem Demirbay gleich sechs Akteure ihr Länderspiel-Debüt, auch wenn Trapp in der Vergangenheit bereits mehrfach nominiert worden war. „Der Kreis der Spieler dieser Mannschaft kennt sich bereits mehrere Jahre. Es sind ja auch Spieler dabei, mit denen ich ab der U 16 bereits zusammengespielt habe“, sagte Süle.

Den Wettbewerb der besten Mannschaften von allen Kontinenten sieht der 21-Jährige als Herausforderung. „Da sind die besten Mannschaften und einige der besten Spieler der Welt dabei. Wir haben mit Chile und Kamerun auch zwei sehr schwere Gegner, das wird also kein leichtes Turnier. Wir wollen das bestmögliche rausholen.“ Ein wenig vergleichbar ist die Situation mit der Olympia-Mannschaft von Rio, der Süle angehörte. Mit der Silbermedaille kam diese nach Hause, nachdem sie sich kurz vor dem Turnier erstmals traf, kaum gemeinsam trainiert hatte. „Es wird meist von den Medien hochstilisiert und die Mannschaft wird erst einmal schlechter gemacht als sie ist. Das war bei Olympia auch so. Aber wir haben gleich gezeigt, dass wir eine tolle Truppe sind. Auch jetzt haben wir eine super Mannschaft mit einer guten Mischung. Daher denke ich, dass wir schon eine gute Rolle spielen können.“

Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse