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Finale der Tischtennis-Bundesliga in Frankfurt: Der siebte Anlauf: Fulda-Maberzell gegen Timo Bolls Borussia Düsseldorf

Von Gelingt es dem TTC Fulda-Maberzell, die Mannschaft von Borussia Düsseldorf mit Timo Boll erstmals zu bezwingen?
Zog bei der WM in der vergangenen Woche ins Achtelfinale ein und hofft nun mit seinem Team aus Fulda auf den DM-Titel: Ruwen Filus. Foto: Sergei Ilnitsky (EPA) Zog bei der WM in der vergangenen Woche ins Achtelfinale ein und hofft nun mit seinem Team aus Fulda auf den DM-Titel: Ruwen Filus.
Frankfurt. 

Die Tischtennis-WM in Düsseldorf ist gerade erst vorüber, da steht schon das nächste Highlight an den Platten bevor. Am Samstag (13 Uhr, Halleneinlass ab 11.30 Uhr) kämpfen mehrere WM-Teilnehmer in der Frankfurter Fraport Arena um die Deutsche Mannschafts-Meisterschaft.

„Sechsmal haben wir schon erfolglos im Finale um Pokal oder Meisterschaft gegen Borussia Düsseldorf gekämpft. Irgendwann muss es doch klappen“, wirft Ruwen Filus dem Meister der letzten vier Jahre den Fehdehandschuh hin. Der durch das erfolgreiche Abschneiden in Düsseldorf mit viel Selbstbewusstsein ausgestattete WM-Achtelfinalist sieht für sich und seine Mitstreiter vom TTC Fulda-Maberzell durchaus eine Chance. „Wir wissen, dass es gegen Düsseldorf und speziell gegen einen Timo Boll in Bestform enorm schwer sein wird. Während sich die Asiaten gegen Abwehrspieler schwer tun, hat Timo immer die richtige Antwort gegen sie parat. Aber ein Boll alleine genügt nicht. Zum Titelgewinn werden drei Punkte benötigt. Mal sehen, wie Bolls junge Mitstreiter mit der Atmosphäre zurecht kommen“, meint der in sieben diesjährigen Bundesligaeinsätzen ungeschlagene 29-jährige Abwehrkünstler aus Fulda, der sich mit Platz 24 erstmals unter die besten 30 auf der Weltrangliste schob. Filus hofft beim Bundesliga-Showdown auf einen gewissen Heimvorteil. „In Fulda wurden schon über 200 Karten verkauft. Und ich hoffe, dass auch die Mehrheit der 2500 erwarteten Zuschauer mehr zu unserem hessischen Team tendieren wird.“

Dass die Stimmung in der Arena gut sein wird, prophezeiht auch Frankfurts Sportdezernent Markus Frank, in seiner Jugend selbst aktiver Tischtennisspieler bei der SG Sossenheim. Zum fünften Mal in Folge wird das Meisterschafts-Endspiel in der Main-Metropole ausgetragen. „In unseren Vereinen spielen 3000 Menschen Tischtennis, die Begeisterung für diesen Sport ist groß. Deshalb würde ich mich freuen, wenn die Tradition der hiesigen Endspiele fortgesetzt würde. Frankfurt soll fürs Tischtennis das Gleiche sein, was Berlin für die Fußballer ist.“

Das wünscht sich auch Nico Stehle. „In Frankfurt finden wir ideale Bedingungen vor. Die oberen Ränge bleiben geschlossen, die Zuschauer sind alle sehr nahe am Geschehen. Dadurch verwandelt sich die Halle in einen Hexenkessel. Es ist auch in unserem Interesse, wenn die Tradition der Endspiele in Frankfurt fortgesetzt wird. Es wäre toll, wenn wir uns hier fest etablieren könnten“, sagt der Geschäftsführer der Tischtennis-Bundesliga. Für Bundestrainer Jörg Roßkopf hat sich „Frankfurt stets als ein hervorragender Gastgeber erwiesen.“ Der frühere Doppel-Weltmeister sowie Einzel-, Doppel und Team-Europameister ist ein großer Freund der Play-offs. „Für die Zuschauer ist es eine Attraktion, für die Vereine ein zusätzliches Highlight und für die Spieler eine große Herausforderung, auf den Punkt topfit sein zu müssen, mit dem großen Druck umgehen zu können.“

Roßkopf erwartet ein ganz enges Match. „Es sind die zwei stärksten Teams, die sich bis in das Finale durchgekämpft haben.“ Düsseldorf sei der Favorit, ein Selbstläufer werde es aber nicht.

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