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Deutschland-Gegner Lettland verliert klar gegen Russland

Italien und Slowenien steigen bei der Eishockey-WM direkt wieder in die B-Gruppe ab. Fast alle Viertelfinalisten stehen schon vor dem letzten Vorrundenspieltag ab. Nur Deutschland und Lettland streiten im direkten Duell am Dienstag noch um das letzte Ticket.
Russlands Sergei Plotnikow (r) und Lettlands Zemgus Girgensons kämpfen um den Puck. Foto: Marius Becker Bilder > Russlands Sergei Plotnikow (r) und Lettlands Zemgus Girgensons kämpfen um den Puck. Foto: Marius Becker
Köln. 

Deutschlands Gegner Lettland im entscheidenden Spiel um den Viertelfinaleinzug bei der Eishockey-WM hat seine vorletzte Vorrundenpartie deutlich mit 0:5 (0:2, 0:2, 0:1) gegen Russland verloren.

Damit ist klar: Wer am Dienstagabend (20.15 Uhr) in Köln im direkten Duell gewinnt, qualifiziert sich als Vierter der Gruppe A für das Viertelfinale und spielt am Donnerstag (20.15 Uhr) gegen Titelverteidiger Kanada. Für das wichtige Duell schonten die Letten am Montag ihren Torwart-Star Elvis Merzlikins vom HC Lugano aus der Schweiz. Russland stand schon vor dem Erfolg vor 16 439 Zuschauern als Viertelfinalist fest.

Deutschlands oder Lettlands Viertelfinalgegner Kanada setzte sich in Paris mit 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) gegen Norwegen durch und sicherte sich damit vorzeitig den Sieg in der Vorrundengruppe B. Zum Abschluss der Gruppenphase bekommt es Kanada noch mit Finnland zu tun. Nach dem Erfolg der Kanadier gegen Norwegen stehen auch die Schweiz und Finnland als Viertelfinalisten fest.

Co-Gastgeber Frankreich, das bereits am Wochenende das Viertelfinale verpasst hatte, gewann sein letztes Spiel am Abend mit 4:1 (0:0, 2:0, 2:1) gegen Absteiger Slowenien. In der deutschen Gruppe steht unterdessen Außenseiter Italien nach einem 0:2 (0:0, 0:0, 0:2) gegen Dänemark als Absteiger fest. Vor nur 5653 Zuschauern besiegelten zwei Treffer von Nichlas Hardt und Peter Regin in den letzten zweieinhalb Minuten die siebte Niederlage des Aufsteigers im siebten WM-Spiel. Italien, das erstmals seit 2014 wieder an einer A-WM teilgenommen hat, tritt damit im nächsten Jahr wieder bei der zweitklassigen WM an.

(dpa)
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