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Die 50+1-Regel: Das steckt dahinter

Die 50+1-Regel, die in den Statuten der Deutschen Fußball-Liga festgeschrieben ist, soll verhindern, dass Investoren den Vereinen das Mitspracherecht streitig machen. Die Regel legt fest, dass der Verein die Mehrheit an Stimmanteilen besitzen muss: Die Hälfte plus eins.

Aber keine Regel ohne Ausnahme. Wenn sich ein Investor mehr als 20 Jahre lang bei einem Verein engagiert, kann die 50+1-Regel aufgehoben werden – sofern der Verein seine Satzung ändert. Beispiele dafür gibt es in der 1. Fußball-Bundesliga zurzeit drei: Bayer Leverkusen (Bayer AG), 1899 Hoffenheim (Dietmar Hopp) und VfL Wolfsburg (Volkswagen).

Während es in anderen europäischen Ländern längst gang und gäbe ist, dass finanziell potente Investoren bei Vereinen die Kontrolle übernehmen, gibt es die 50+1-Regel nur im deutschen Fußball. Nicht nur, dass die Regel gegen EU-Recht verstoße, so die Kritiker, sie befürchten auch, dass die Bundesliga-Vereine international zunehmend nicht mehr wettbewerbsfähig sein könnten und fordern die Regelung abzuschaffen und den Vereinen damit die Möglichkeit zu geben, sich für Investoren zu öffnen. red

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