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Eishockey: Die ersten Neuzugänge der Löwen stehen fest

Frankfurts Sportdirektor Franz Fritzmeier bastelt am Kader für die neue Saison in der Deutschen Eishockey Liga 2. Beim neuen Trainer-Team schwebt ihm ein skandinavisches Modell vor.
Raus mit Applaus: Auch das Maskottchen „Trevor“ scheint dem Abgang der Löwen-Spieler vom Eis wehmütig hinterher zu blicken. Foto: JOACHIM STORCH (Joachim Storch) Raus mit Applaus: Auch das Maskottchen „Trevor“ scheint dem Abgang der Löwen-Spieler vom Eis wehmütig hinterher zu blicken.
Frankfurt. 

Während die Spieler der Löwen Frankfurt noch einige Tage brauchen werden, um das Aus im DEL-2-Halbfinale zu verarbeiten, geht der Alltag für Franz Fritzmeier notgedrungen ohne Unterbrechung weiter. Der Sportdirektor, der das Team in den Play-offs als Interims-Trainer betreut hatte, bastelt am Kader für die kommende Saison. „Einige wenige Entscheidungen sind bereits gefallen. Die meisten werden aber in aller Ruhe getroffen“, betonte Fritzmeier.

In erster Linie geht es darum, einen neuen Trainer zu finden. „Wir sind in den Gesprächen schon weit fortgeschritten. Ich rechne in der letzten April-Woche mit Vollzug.“ Laut Fritzmeier werde es keinen „Ein-Mann-Job an der Bande mehr geben“. Der Chefcoach, der nach Stand der Dinge wahrscheinlich nicht deutschsprachig sein wird, bekommt einen Assistenten zur Seite gestellt, der kein Co-Trainer im üblichen Sinne sein wird. „Mir schwebt ein skandinavisches Modell vor. Mit einem Trainer-Team, bestehend aus zwei Coaches und einem Torwart-Trainer.“

Spieler mit Perspektive

Natürlich soll der Trainer-Stab in puncto Kader-Planung mitreden. Doch Fritzmeier will und muss bereits die Vorarbeit leisten. „Es gibt schon Neuzugänge, die feststehen. Aber wenige. Spieler, die gerne in der DEL spielen möchten, bekommt man nicht im April. Wir sind dann vielleicht die erste Adresse für Spieler, die einen starken DEL2-Verein als Sprungbrett zur weiteren Karriere suchen. Und natürlich auch für solche, die für DEL2 -Verhältnisse gutes Geld verdienen möchten“, betonte Fritzmeier und fügte an: „Eines kann ich versprechen: Absahner, die ihre Karriere ausklingen lassen wollen, werden wir nicht holen. Für uns sind grundsätzlich Spieler mit einer DEL-Perspektive interessant.“

Zu den Abgängen hat sich der Sportdirektor auch mehr oder weniger nur in groben Zügen geäußert. „Einige Spieler werden uns verlassen, weil sie ihr Glück in der DEL versuchen wollen. Veränderungen wird es bei den Förderlizenzspielern geben. Dominik Tiffels zum Beispiel ist in der kommenden Saison dafür schon zu alt, andere bekommen bei ihrem DEL-Stammverein Kölner Haie vielleicht keinen Vertrag mehr. Und von einigen Spielern wollen wir uns trennen.“ Wobei Fritzmeier betont, dass in der Zeit, in der er als Trainer tätig war, sich alle Akteure ins Zeug gelegt hätten. Sieht man aber, dass ein Wade MacLeod in der Halbfinalserie keinen Scorerpunkt erzielte und Pat Jarrett auch lediglich einen, liegt es nahe, dass sie vielleicht von anderen Kontingentspielern ersetzt werden.

Stretch in die DEL

CJ Stretch soll schon bei einem DEL-Club unterschrieben haben, Torwart Antti Karjalainen war nur bis zum Saisonende ausgeliehen. Als einziger Ausländer bekam bisher Matt Pistilli den Vertrag verlängert. Vieles deutet auch auf einen Abschied vom Verteidiger Pawel Dronia. Die kommenden Wochen und Monate werden mehr Klarheit bringen.

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