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Radklassiker: Die wichtigsten Streckenpunkte des Radrennes am 1. Mai

Vom Kopfsteinpflaster in Oberursel bis zum Mammolshainer Berg: Das Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ am 1. Mai hat es mal wieder in sich.
Radrennen am 1. Mai. Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Radrennen am 1. Mai.
Frankfurt. 

18 Jahre lang hat Bernd Moos-Achenbach das Radrennen „Eschborn-Frankfurt“ hauptverantwortlich veranstaltet. Als Geschäftsführer steuerte er den Klassiker durch schwierige Zeiten wie dem Ausstieg von Hauptsponsor Henninger Bräu AG im Jahr 2008. Am kommenden Montag wird Moos-Achenbach erstmals nicht mehr als Rennchef fungieren. Der 64-Jährige gab die Verantwortung an den Tour-de-France-Veranstalter Amaury Sports Organisation (ASO) ab. Im Hintergrund zieht Moos-Achenbach als Organisations-Chef weiter die Fäden. „Ich fühle mich pudelwohl in dieser Rolle“, sagt der Sulzbacher. Für diese Zeitung erklärt er im Gespräch mit Sportredakteur Harald Joisten die 218 Kilometer lange Strecke, die die Profis bei der 56. Auflage des Klassikers absolvieren werden.

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Einzige große Änderung der Strecke ist, dass wir nicht mehr durch Kronberg fahren, sondern durch Bad Soden. Daher ist das Rennen 18 Kilometer länger geworden. Der erste wichtige Punkt nach dem Start in Eschborn liegt in Bad Homburg. Dort gibt es zwar keine großen Anstiege, aber viele Ecken und Kurven. In der Vergangenheit haben dort schon einige Fahrer versucht, die Flucht zu ergreifen.

Das Kopfsteinpflaster in Oberursel: Wenn das Wetter schön ist, ist es nicht so schlimm. Aber wenn es regnerisch sein sollte, wird es eine rutschige Angelegenheit. Die Profis fahren mit Volldampf durch die Altstadt, da muss man schon ein bisschen fahren können.

Im vergangenen Jahr gewann der Norweger Alexander Kristoff.
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Am Montag ist es wieder soweit: Das traditionelle Radrennen am 1. Mai findet in Frankfurt statt. Wo führt die Strecke entlang? Wer wird gewinnen? Was muss ich in Frankfurt beachten? Wir klären die wichtigsten Fragen.

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Foto: Bernd Kammerer, Pressedienst Kammerer, Fuchshohl 70, 60431 Frankfurt
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Hinauf zum Feldberg folgt der längste und höchste Anstieg. Es gab schon Fahrer, die das Rennen gewonnen haben, als sie hier weggefahren sind. Wenn sich die richtigen Ausreißer finden, die danach ein konstant hohes Tempo fahren können, etwa ein Tony Martin, ist das eine Möglichkeit. Dann muss man den Anstieg zum Feldberg voll fahren.

Nach der Abfahrt steht in Eppstein die nächste entscheidende Steigung an. Der sogenannte Schmerzberg ist mit seinen 19 Prozent Steigung die steilste Stelle nach dem Mammolshainer mit 23 Prozent. Das ist schon eine anstrengende Geschichte für die Fahrer. Ich würde da mein Rad hochschieben.

Im Anschluss fährt das Feld durch mehrere Orte, ehe es zur härtesten Phase des Rennens geht: Viermal über den Mammolshainer Berg. Je nachdem, wie die Rennsituation jetzt ist, kann dort etwas passieren. Die Mannschaften der Sprinter werden versuchen, ihre Leute über den Berg zu ziehen. Vielleicht fahren sie auch vorher an der Spitze etwas raus. Mannschaften, die keine Sprinter haben, wollen natürlich eine Sprint-Entscheidung vermeiden. Hier bietet sich ihnen eine Möglichkeit, auszureißen. Ich denke, das Rennen wird in diesem Jahr einen ganz anderen Verlauf nehmen als sonst.

Nach der letzten Fahrt über den Mammolshainer Berg folgt ein flaches Stück bis Frankfurt. Dort werden die Teams mit den Sprintern versuchen, ihre Leute wieder nach vorne zu führen. Am Ziel neben der Alten Oper fährt das Feld am Ende drei Runden zu jeweils knapp vier Kilometern. Das ist wegen der verwinkelten Straßen und hohen Häuser nicht einfach.

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