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Dreifach-Erfolg im Zweierbob: Walther ärgert Friedrich

Die deutschen Bobpiloten kommen immer besser in Schwung. Beim Weltcup in St. Moritz feiern sie im kleinen Schlitten den ersten Dreifacherfolg im Olympia-Winter. Auch die Frauen überzeugen.
Nico Walther (r) und Christian haben das Weltcup-Rennen in St. Moritz für sich entschieden. Foto: Urs Flueeler Nico Walther (r) und Christian haben das Weltcup-Rennen in St. Moritz für sich entschieden.
St. Moritz. 

Die deutschen Bobpiloten haben im kleinen Schlitten den ersten Dreifacherfolg in diesem Winter eingefahren. Der viermalige Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich patzte mit Thorsten Margis in Führung liegend und ließ sich von seinem Vereinskollegen Nico Walther noch abfangen.

Für Walther, der mit fünf Hundertstelsekunden Vorsprung gewann, war es mit Christian Poser an der Bremse der zweite Saisonsieg im Zweierbob. Den deutschen Dreifacherfolg komplettierte der Berchtesgadener Johannes Lochner mit Christopher Weber. „Eine ganze starke Leistung, das war im Vorfeld hier nicht zu erwarten, denn zuletzt haben wir uns hier immer etwas schwer getan”, meinte Cheftrainer René Spies.

Friedrich, der seit seinem Umstieg in der Vorwoche in Altenberg erneut im FES-Schlitten unterwegs war, startete mit Margis in 4,99 Sekunden unter der Fünf-Sekunden-Grenze, doch in der Natureisbahn leistete er sich zu viele Fahrfehler. Das nutzte der ehemalige Rodler Walther konsequent aus und schob sich mit einem fast fehlerfreien Finallauf in seinem FES-Bob auf Rang eins vor. Zudem stellte er 1:05,10 Minuten eine Saisonbestleistung auf.

Da die Bahn im Engadin jedes Jahr aus 5000 Kubikmetern Schnee und 4000 Kubikmetern Wasser neu aufgebaut wird, gibt es dort nur Saisonbestleistungen, aber keine Rekorde.

Bei den Frauen feierte Mariama Jamanka als Zweite mit Anschieberin Annika Drazek ihr bestes Ergebnis im Olympia-Winter. Nach zwei Läufen musste das Duo nur der US-Pilotin Elana Meyers-Taylor den Vortritt lassen. Auf Rang drei kamen die Oberbärenburgerinnen Stephanie Schneider mit Lisa Marie Buckwitz, die sich mit der zweitbesten Zeit im Finallauf noch nach vorn schoben. „Wir wissen noch nicht, in welcher Besetzung wir bei Olympia antreten werden, die Trainer beraten noch”, sagte Jamanka. Nur eins wissen sie: „Die Schlitten laufen”, meinte Drazek über die FES-Bobs.

Die Winterbergerin Anna Köhler landete mit Erline Nolte auf Rang 17. „Damit ist klar, dass unsere Frauen den dritten Startplatz für Olympia sicher haben”, bestätigte Thomas Schwab, Vorstandsvorsitzender im Bob- und Schlittenverband für Deutschland (BSD) am Rande des Rodel-Weltcups in Oberhof.

(Von Frank Kastner, dpa)
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