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Eintracht: Urgestein Falkenhain nicht mehr bei der Mannschaft

Am 2. Juli ist für die Frankfurter Eintracht die Sommerpause beendet. Der neue Trainer Adi Hütter wird an der Arena zur ersten Übungseinheit bitten. Nicht nur im Trainer- und Spielerkreis wird es Veränderungen geben. Mit Rainer Falkenhain wird einer fehlen, der seit 33 Jahren mit einer kleinen Unterbrechung, als er kurzfristig für 1860 München gearbeitet hat, immer dabei war. In den vergangenen Jahrzehnten hat Falkenhain als „Leiter der Lizenzspielerabteilung“ die gesamte Organisation rund um die Mannschaft übernommen. Hotels, Reisen, Trainingslager, Freundschaftsspiele, das alles war unter anderem in seinen Verantwortungsbereich gefallen.

Kaum einer im Verein ist so gut vernetzt in der großen Fußball-Gemeinde wie „Falke“. Er hat zudem bei den Spielen auf der Bank gesessen, war verantwortlich für die Abwicklung von Ein- und Auswechslungen. Nun soll er abgelöst werden. „Ich soll andere Aufgaben übernehmen“, sagt er, „was genau, weiß ich noch nicht.“

Warum Falkenhain seinen gewohnten Job und den direkten Kontakt zu den Spielern verlieren wird, ist unklar. Sportvorstand Fredi Bobic hat sich dazu noch nicht im Detail geäußert, setzt jedenfalls in Zukunft auf Thomas Westphal (46), den er im Vorjahr von RB Leipzig geholt hatte.

Im Bereich „Spielbetrieb und Teammanagement“ arbeitet seit drei Jahren auch Ex-Profi Christoph Preuß. Für Urgestein Falkenhain ist dort nun offenbar kein Platz mehr. „Ich sehe das ganz gelassen“, sagte der 56-Jährige gegenüber dieser Zeitung: „Ich werde jetzt erst mal in Urlaub fahren und dann Anfang Juli sehen, was es für mich zu tun gibt.“

( pes)
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