Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige LS Lederservice Sie suchen einen Spezialisten aus Rhein-Main? Frankfurt am Main 28°C

Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe erlebt Debakel in London

Hatte keinen guten Tag bei in London: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe. Foto: Matthias Schrader Hatte keinen guten Tag bei in London: Stabhochspringer Raphael Holzdeppe.
London. 

Ex-Weltmeister Raphael Holzdeppe hat bei der Leichtathletik-WM in London ein Debakel erlebt. Der Titelgewinner von Moskau 2013 scheiterte bereits an der Einstiegshöhe von 5,50 Meter.

Holzdeppe hatte vor fünf Jahren bei den Sommerspielen in London Bronze gewonnen, vor zwei Jahren bei der WM in Peking Silber. Bei der WM setzte der 27-Jährige seine Saison mit großen Formschwankungen fort.

Bei den deutschen Meisterschaften in Erfurt hatte sich Holzdeppe dem 18-Jährigen Bo Kanda Lita Baehre geschlagen geben müssen. Auch in London kam er einfach nicht in Tritt und schaute bereits nur zu, als es für die Favoriten erst richtig los ging.

Holzdeppe hatte eigentlich nur Ende Juni mit 5,80 Metern beim Meeting in Hof geglänzt. „Zuerst hatte ich Materialprobleme und ich habe das Material von Kohlefaser auf Glasfaser gewechselt. Dieser Wechsel hat einige Zeit in Anspruch genommen”, erklärte er kürzlich und verwies auf gebrochene Stäbe. „Als dieser Wechsel überstanden war, wurde ich jedoch krank und lag nach Shanghai mit Fieber im Bett.”

Dennoch sprach Holzdeppe im Vorfeld der WM unverdrossen vom „Projekt Gold”: „Ich habe die letzten Jahre gezeigt, dass ich auf den Punkt meine Leistung abrufen kann und bin davon überzeugt, dass ich es auch dieses Jahr wieder schaffen werde.” Beim Saisonhöhepunkt lieferte er nun das ab, was die Stabartisten als „Salto nullo” bezeichnen.

(dpa)
Zur Startseite Mehr aus Sport

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse