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Görners Brandrede – Jobgarantie für Conrad

Michael Görner, das war nicht zu übersehen, hatte allergrößte Schwierigkeiten, nach dem 0:7-Debakel seiner Mannschaft auf dem Bieberer Berg nicht die Selbstbeherrschung zu verlieren. Der Präsident des FSV Frankfurt, bekannt für seine impulsive Art, rechnete kurz nach der bitteren Derby-Niederlage in Offenbach schonungslos mit dem spielenden Personal der Bornheimer ab. „Das war eine Katastrophe, wir sind hier aufgetreten wie eine Schülermannschaft. Wir haben nicht einmal im Ansatz unter Beweis stellen können, dass wir mithalten wollten. Wir hatten uns eigentlich ausgerechnet, hier heute etwas zu holen“, fand der 57 alte Görner deutliche Worte für den desolaten Auftritt des langjährigen Zweitligisten, der in dieser Verfassung schweren Zeiten entgegengehen dürfte. „So darf es nicht weitergehen, wir müssen das jetzt erst einmal sacken lassen und dann gemeinsam mit der sportlichen Leitung aufarbeiten“, forderte Görner schnellstmöglich Konsequenzen. Seinen Cheftrainer Alex Conrad wollte er nach der vierten Niederlage im siebten Saisonspiel jedoch nicht infrage stellen. „Diese Frage stellt sich nicht für mich, er bleibt“, sagte Görner, ehe er am Ende seiner Brandrede ein wenig versöhnlicher wurde. „Wir haben zwar eine bittere Niederlage einstecken müssen. Aber die Welt ist heute nicht untergegangen, und wir werden unsere Mannschaft auch nicht aus dem laufenden Spielbetrieb abmelden“, sagt Görner.

(mh)

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