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Fabienne Lütkemeier kommt gern in die Festhalle: Gute Bedingungen bei weihnachtlicher Atmosphäre

Von Auch diesmal wartet das Festhallen-Reitturnier mit einer guten Besetzung auf.
Fabienne Lütkemeier kommt immer wieder gerne in die Festhalle. 2009 ging ihr Stern als Zweite im Burg-Pokal auf. Foto: Christian Klein Fabienne Lütkemeier kommt immer wieder gerne in die Festhalle. 2009 ging ihr Stern als Zweite im Burg-Pokal auf.
Frankfurt. 

An der Stelle, an der 2009 mit dem zweiten Platz beim Nürnberger Burg-Pokal ihr Stern aufging, bekommt Dressur-Reiterin Fabienne Lütkemeier nun starke Konkurrenz. Beim Internationalen Festhallen-Reitturnier in Frankfurt (15. bis 18. Dezember) startet in den drei internationalen Prüfungen mit Isabell Werth (Rheinberg), Dorothee Schneider (Frankfurter Turnierstall Schwarz-Gelb) und Sönke Rothenberger (Bad Homburg) fast die komplette Gold-Equipe von Rio. Auch Sanneke Rottenberger, mit der Lütkemeier 2010 gemeinsam in Kronberg Europameisterin der Jungen Reiter wurde, sattelt in der Festhalle ihr Pferd.

„Wenn es sich nur irgendwie einrichten lässt, will ich immer nach Frankfurt kommen. In den letzten Jahren war ich stets da“, sagt die 27-Jährige aus Paderborn. Weil sowohl die Ausschreibung als auch die Konkurrenz sehr gut seien. „Und weil man spürt, dass hier ehemalige Reiter die Macher sind. Die Bedingungen für Pferde, Reiter, aber auch Pfleger sind ebenso einmalig wie die weihnachtliche Atmosphäre“, so die Team-Welt- und -Europameisterin. „Und weil ich in der Einkaufsmeile in der Festhalle immer die letzten Weihnachtsgeschenke besorgen kann“, fügt Fabienne Lütkemeier lächelnd hinzu.

Das Reiten liegt in ihrer Familie im Blut. „Bis fünf Tage vor meiner Geburt saß meine Mutter noch im Sattel. So saß auch ich eigentlich schon auf einem Pferd, bevor ich das Licht der Welt erblickte.“ Gina Capellmann-Lütkemeier wurde ebenso wie ihre Tochter später Welt- und Europameisterin mit der Mannschaft.

Den ersten Triumph in der Festhalle verfolgte die Tochter mit vier Jahren. 1993 gewann ihre Mutter dort den Grand Prix. Da hatte das kleine Mädchen schon den ersten Sieg in der Führzügelklasse hinter sich: Auf einem Pferd, das ihr die Tante Nadine Capellmann, das bisher erfolgreichste Familienmitglied, geschenkt hatte.

Fabienne selbst ritt in der Festhalle erstmals 2009. Auf D’Agostino verpasste sie den Sieg im Nürnberger Burg-Pokal nur knapp. Ein Jahr später triumphierte das Paar in der Festhalle im Weltcup der Jungen Reiter. „Das war eine einmalige Prüfung. Schade, dass der Weltverband den Wettbewerb kaputtgemacht hat,“ meint Fabienne Lütkemeier, die das Qualitätsmerkmal des Festhallenturniers hervorhebt. „Neben dem internationalen Sport bieten die Final-Prüfungen im Nürnberger Burg-Pokal und im Louisdor-Preis eine Plattform für junge Pferde.“ Im Louisdor-Preis lässt Lütkemeier diesmal Fiero und Fats Domino erstmals einen Grand Prix gehen. Die internationalen Wettbewerbe wird sie mit der zwölfjährigen Stute Sole Mio absolvieren. Ihr Pferd für die Zukunft, der noch um drei Jahre jüngere Fabregaz „darf sich schon auf das Weihnachtsfest vorbereiten“. Mit ihm könnte sie die diesmal verpasste Olympia-Teilnahme dann 2020 in Tokio nachholen.

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