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HSV vor Entscheidungsspiel erneut ins Trainingslager

Vor dem Finale um die Relegations-Teilnahme ergreifen die Kandidaten HSV und Wolfsburg unterschiedliche Maßnahmen. Die einen suchen die Abgeschiedenheit, die anderen verkleinern das Team.
Die HSV-Spieler Lewis Holtby (l-r), Gotoku Sakai, Aaron Hunt und Walace beim Training. Foto: Christian Charisius Die HSV-Spieler Lewis Holtby (l-r), Gotoku Sakai, Aaron Hunt und Walace beim Training. Foto: Christian Charisius
Hamburg/Wolfsburg. 

Der Hamburger SV sucht vor dem entscheidenden Spiel gegen den VfL Wolfsburg am Samstag erneut das Weite, die Niedersachsen verkleinern ihre Trainingsgruppe.

Mit unterschiedlichen Maßnahmen bereiten sich die beiden norddeutschen Vereine auf das entscheidende Spiel beim Bundesliga-Finale vor.

Die Hamburger reisen wie schon vor zwei Wochen ins Kurztrainingslager nach Rotenburg an der Wümme. Von Donnerstag bis Freitag will die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol auf der Anlage des Rotenburger SV trainieren. „Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, uns vor einem wichtigen Spiel zurückzuziehen und uns im kleinen Kreis zu fokussieren”, sagte Sportchef Jens Todt. Nach dem 0:4 beim FC Augsburg waren die Hamburger bereits in Rotenburg. Danach erreichten sie gegen den 1. FSV Mainz eim 0:0.

Clubchef Heribert Bruchhagen wird in Rotenburg dabei sein, will sich sportlich aber nicht einmischen. „Ich erkläre mich solidarisch, aber um Ratschläge zu geben, da haben wir einen Trainer und einen Manager, das ist nicht Aufgabe eines Vorstandsvorsitzenden”, sagte er. HSV-Idol Uwe Seeler stellte klare Forderungen an das Team. „Schlecht spielen tut jeder mal, aber dass sie anderthalb Stunden Dampf haben und kämpfen bis zum Umfallen, kann man verlangen. Und ich verlange das”, sagte der 80-Jährige in Berlin. 

Wolfsburgs Trainer Andries Jonker hat unterdessen seine Trainingsgruppe reduziert. In Christian Träsch, Paul Seguin, Ashkan Dejagah, Justin Möbius und Riechedly Bazoer fehlte am Dienstagvormittag ein Quintett bei der ersten Einheit der Woche, obwohl die fünf Profis nicht verletzt sind. Bazoer ist im letzten Saisonspiel gesperrt, der Rest spielt in den Planungen des Niederländers bereits seit längerem keine Rolle.

„Ich fand es besser, die Mannschaft aufzuteilen. So kann ich besser sehen, wer welches Training braucht”, sagte der VfL-Coach. Auf weitere besondere Maßnahmen dürfte Jonker im Verlauf der Woche verzichten. „Ich habe bei den Jungs keinen Bedarf an einem Trainingslager gespürt”, sagte der Trainer. „Wir haben hier optimale Bedingungen.” Allerdings will Jonker von diesem Mittwoch an nicht mehr öffentlich trainieren lassen.

(dpa)
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