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Herausforderung für Niko Kovac: Endlich mal Hoffenheim schlagen

Unter Niko Kovac hat die Frankfurter Eintracht in den letzten beiden Jahren schon so manche Negativserie gebrochen. Von Begriffen wie „Angstgegner“ hält der Trainer der Eintracht nichts, schlechte Serien sind bei ihm dazu da, gebrochen zu werden.

Über die gesamte Saison haben die Frankfurter auch die erstaunliche Fähigkeit unter Beweis gestellt, nie zwei Spiele in Folge zu verlieren. Niederlagen sind bislang immer Siege gefolgt, was gerade bei einer Auswärtsschwäche wie in dieser Rückrunde durchaus hilfreich ist und die Hoffnung der Frankfurter Fans nährt, dass auf die unglückliche Niederlage in Bremen am Sonntag, 18 Uhr, ein Sieg gegen die TSG 1899 Hoffenheim folgen könnte.

Doch Vorsicht: Hoffenheim ist neben dem FC Bayern der einzige Gegner, den Trainer Kovac mit der Eintracht noch nicht geschlagen hat. Vier Spiele hat die Eintracht unter dem aktuellen Trainer gegen die Kraichgauer ausgetragen, zweimal verloren, zweimal Unentschieden gespielt, bei einem Torverhältnis von 1:4. Den letzten Sieg gegen Hoffenheim haben die Frankfurter übrigens am 9. Mai 2015 geschafft, damals mit 3:1 unter Trainer Thomas Schaaf. Timothy Chandler und Makoto Hasebe sind die einzigen Spieler, die aus dieser Mannschaft übrig geblieben sind.

Eintracht gegen Hoffenheim, das war zuletzt auch immer das Duell der beiden Trainer. Es gibt nur wenige in der Liga, der Schalker Domenico Tedesco gehört noch zu dieser Riege, die so viel Wert auf taktische Einstellung legen wie Niko Kovac und Julian Nagelsmann. Beide sind Tüftler, beide bevorzugen eine detaillierte Diagnose des gegnerischen Spiels, beide suchen vor und auch noch während der Partie immer wieder neue Lösungen, um den Gegner zu überraschen.

Kovacs Fantasie ist auch gefordert, weil ihm mit Ante Rebic der wuchtigste Stürmer wegen einer Muskelverletzung ausfällt. Das ist zweifellos ein Nachteil. Bietet ihm aber auch die Möglichkeit für überraschende Lösungen.

Die Frankfurter Fans sind jedenfalls gespannt auf die Partie. Dem Aufruf von Vorstand Axel Hellmann, in den letzten drei Heimspielen die Mannschaft noch einmal mit aller Macht zu unterstützen, wollen sie nachkommen. Bis Mittwoch waren über 48 000 Karten verkauft, davon nur 800 nach Hoffenheim.

( pes)
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