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Fußball: Kann der FSV Frankfurt seine Leistungsträger halten?

Von Mit viel Selbstvertrauen dürfte der Fußball-Regionalligist FSV Frankfurt am Ostersamstag (14 Uhr) beim hessischen Konkurrenten TSV Steinbach antreten. Nach dem 2:0 gegen Hoffenheim II hat sich die Mannschaft von Trainer Alexander Conrad im Mittelfeld festgesetzt.
Glückliche Sieger: Robert Schick (links) und Leon Bell Bell vom Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt. Foto: Huebner/Volz (Jan Huebner) Glückliche Sieger: Robert Schick (links) und Leon Bell Bell vom Fußball-Regionalligisten FSV Frankfurt.
Frankfurt. 

Sieben Siege aus den vergangenen neun Spielen, die drittstärkste Mannschaft der Rückrunde: Die Bilanz des FSV Frankfurt in den letzten Wochen ist beeindruckend, birgt aber auch Gefahren. Denn die Bornheimer werden es schwer haben, ihre Leistungsträger zu halten.

  Vito Plut: Zehn Treffer erzielte der erst im Oktober verpflichtete Slowene in 16 Partien, das ist ein Topwert. Der Angreifer zeichnet sich auch durch ein ausgeprägtes Spielverständnis aus, ist schnell und kann die Bälle in vorderster Linie halten. Vor vier Jahren konnte sich Plut in der Dritten Liga, damals in Diensten des 1. FC Saarbrücken, nicht behaupten. Für diese Spielklasse ist der 29-Jährige aber nun endlich reif. Andererseits: Bleibt Plut, könnte der FSV sich höhere Ziele setzen.

  Robert Schick: Wie man das Bällchen Richtung gegnerisches Tor wuchtet oder mit Schnitt in den Strafraum flankt, das verstehen nur wenige in dieser Liga so wie der 25-Jährige. Sechs Tore hat Schick schon markiert, das ist für einen Außenbahnspieler eine stattliche Quote. Allerdings steht sich Schick manchmal selbst im Weg, das hohe Maß an Engagement mündet bisweilen in hartes Einsteigen und in Konflikten mit der Obrigkeit auf dem Spielfeld. Zwei Gelb-Rote Karten und elf gelbe Karten sind die Kehrseite der Medaille.

  Alban Sabah: Verletzungsbedingt verpasste der ehemalige U 18-Nationalspieler fast die komplette Hinrunde. Wenn der Kapitän die Abwehr organisierte, dann gab es mehr Siege (8) als Niederlagen (5). Vor allem im Kopfballduell ist der stämmige Hüne mit togolesischer Herkunft fast nicht zu bezwingen. Inzwischen hat sich Sabah so sehr stabilisiert, da klappt es auch mit dem Tore schießen.

  Nestor Djengoue: Als Sabah ausfiel, wurde er vom FSV verpflichtet. Mit dem 26-Jährigen als Abwehrchef gab es gleich die Siege eins und zwei. Aber auch den Kameruner bremste eine Verletzung. Nun, als Nebenmann von Sabah, kommt Djengoue nicht mehr ganz so zur Geltung. Seine Erfahrung trägt aber weiter dazu bei, dass die Schwarz-Blauen in der Defensive stabil stehen – klammert man die Partien gegen die Topteams Saarbrücken (0:3) und Offenbach (1:3) aus.

  Leon Bell Bell: Der Ex-Lauterer war lange der Alleinunterhalter im Angriff. Wäre der schnelle junge Mann (21) etwas abgeklärter, dann hätte er spürbar mehr als acht Treffer markiert.

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