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Fußball: Kevin Trapp freut sich auf Kollege Neymar

Kevin Trapp blieb beim Auftaktsieg von St. Germain ohne Gegentor. Foto: Sebastien Nogier Kevin Trapp blieb beim Auftaktsieg von St. Germain ohne Gegentor. Foto: Sebastien Nogier
Frankfurt/Paris. 

Bis vor zwei Jahren spielte Kevin Trapp bei der Frankfurter Eintracht zusammen mit Alexander Meier, Marco Russ und Co., künftig hat er bei Paris St. Germain den teuersten Fußballer der Welt in seinen Reihen. „Es ist für den Verein und die Mannschaft ein fantastischer Transfer“, freute sich Trapp. „Neymar ist einer der besten Fußballer in der Welt, und solch einen Spieler in seinem Team zu haben, ist eine tolle Sache. Er wird dem Club vor allem sportlich extrem weiterhelfen, unsere hohen Ziele zu erreichen.“

Nationaltorwart Trapp war selbst 2015 aus Frankfurt in Frankreichs Hauptstadt gewechselt, für rund zehn Millionen Euro. Für Superstar Neymar hat der einer katarischen Investorengruppe gehörende Club nun 222 Millionen Euro an den FC Barcelona überwiesen – mit Abstand die höchste Ablösesumme, die bis jetzt bezahlt worden ist. Mit ihm soll sich der Traum vom Titel in der Champions League erfüllen.

Neymar war am Samstag am Rande des ersten Ligaspiels gegen Aufsteiger SC Amiens (2:0) von den Fans im Prinzenpark mit viel Brimborium begrüßt worden. Sein Debüt musste der 25-jährige Brasilianer wegen noch fehlender Papiere verschieben. „Paris, ich bin aufgeregt“, schwärmte er vom Empfang in der Stadt. Besonders habe ihn die Illustration des Eiffelturms in den Vereinsfarben Blau und Rot in der Nacht auf Sonntag fasziniert: „Meine Familie und ich sind von dieser Hommage geblendet.“

Die schwindelerregende Ablöse wollte Kevin Trapp in einem Interview mit dem TV-Sender Sport 1 nicht verurteilen. „Damals war Cristiano Ronaldo der teuerste, danach diskutierten alle über den Transfer von Paul Pogba, jetzt Neymar. Diese Spieler haben eine unglaubliche Qualität und helfen jeder Mannschaft weiter“, meinte Trapp. „Qualität hat eben ihren Preis. Ob der am Ende berechtigt ist oder nicht, bleibt immer ein heiß diskutiertes Thema.“

(mka,sid)
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