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Maximieren und Minimieren: Kickers Offenbach empfängt die Kickers aus Stuttgart

Von Die beiden Widersacher, die morgen um 14 Uhr am Bieberer Berg um Regionalliga-Punkte kämpfen werden, haben viel gemeinsam.
Foto: Archivbild
Offenbach. 

Die beiden Widersacher, die morgen um 14 Uhr am Bieberer Berg um Regionalliga-Punkte kämpfen werden, haben viel gemeinsam. Sowohl die Offenbacher als auch die Stuttgarter heißen Kickers. Beide Teams zählen fußballerisch zu den spielstärksten Teams der Südwest-Gruppe. Beide haben ihr.  letztes Pflichtspiel gegen eine zweite Mannschaft eines Bundesligisten 1:5 verloren.

Der OFC geriet beim SC Freiburg unter die Räder, die Stuttgarter zu Hause im Stadtderby gegen den Nachwuchs des VfB. „Wir haben die Fehler angesprochen, jetzt liegt es an uns, es besser zu machen“, sagt dazu OFC-Freistoßspezialist Serkan Firat. Offenbach-Trainer Oliver Reck blickt ohnehin nur nach vorne. „Wir können weder die verlorenen Punkte zurück bekommen noch nachträglich ein Gegentor ausradieren. Wir können nur im nächsten Spiel dafür sorgen, dass die Zahl der Punkte maximiert und die der Gegentreffer minimiert wird.“ Aus Verletzungsgründen fehlt ihm niemand, das Tor wird für den gelb-rot gesperrten Daniel Endres der aus Steinbach gekommene Sebastian Brune hüten.

Nicht mehr im Kader der Offenbacher Kickers ist Kristian Maslanka, der seine Karriere im Alter von nur 25 Jahren beenden musste. Der im Sommer 2015 von Wormatia Worms an den Bieberer Berg gekommene Defensivspieler bestritt sein letztes Spiel am 15. April beim 1:0-Sieg in Steinbach. Seitdem war er verletzt. Mehrere Untersuchungen ergaben nun eine weit fortgeschrittene Schädigung des Hüftgelenks. In den letzten Wochen konnte er wegen der starken Schmerzen nicht einmal mehr trainieren. Trotz intensiver medizinischer Betreuung mussten alle Versuche abgebrochen werden. Daher fassten der Spieler, die Vereinsvertreter, Mannschaftsärzte und Physiotherapeuten gemeinsam den Entschluss, dass eine Fortführung der Profikarriere nicht mehr möglich ist. „Wir sind betrübt. Kristian war durch seine positive Art ein wichtiger Typ im Team und wird uns fehlen. Es tut mir unheimlich leid für den Jungen, der auf einem guten Weg war, ein Führungsspieler zu werden und nun seine Karriere so früh beenden muss“, erklärte Sportdirektor Sead Mehic.

Der OFC wolle sich nun bemühen, Maslanka bei seiner beruflichen Neuorientierung zu unterstützen.

„Kristian war nicht nur ein Mitspieler, sondern auch ein feiner Kamerad“, bedauert sein Karriere-Ende auch Serkan Firat. Beliebt war Maslanka auch bei den Fans. Einer hat sogar einen Hip-Hop-Song im Internet veröffentlicht, in dem es heißt: „Und ich glaub’ ich werde auf meinen Namen sch. . . – Ich sag’ zum Standesamt, ich will Maslanka heißen“ und etwas später „gebt Maslanka die Zehn“. Der Spieler selbst sei stolz darauf, das er das OFC-Trikot habe tragen dürfen. „Meine Zeit bei Kickers Offenbach war etwas ganz besonderes, ich werde sie für immer im Herzen behalten“, versichert er zum Abschied.

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