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Kolumne: Mentaltechnik als Kick

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Sollte ich nervös sein? Besser nicht. Und deswegen hilft mir Mentaltrainerin Valerie, mich auf das Rennen einzustimmen. Nur noch eine Woche!

Vergangenen Samstag war die offizielle Besichtigung der Schwimmstrecke: Die Bojen waren gesetzt und die Wasserwacht da, um im Notfall helfen zu können. Für mich die Gelegenheit zum Härtetest: Schaffe ich die 3,8 Kilometer? Am Ende waren’s sogar 3,9 Kilometer – denn ich habe auf dem See ein paar Abstecher für Fotos mit der Actioncam gemacht. Fotos vom Blick auf Bojen und Wendemarken und markante Orientierungspunkte an Land.

Die Fotos sind dann Grundlage für eine Visualisierungs-Übung geworden. Das läuft bei mir so ähnlich wie bei Felix Neureuther – nur mit Bojen statt Toren. Ich schwimme die Strecke vor meinem geistigen Auge ab, springe aus dem Wasser ins Wechsel-Zelt und aufs Fahrrad. Es ist das erste Mal, dass ich mich auf so eine Mentaltechnik einlasse – und Neues, das habe ich ja schon mal erwähnt – bringt eigentlich immer einen Kick. Für mich fühlt sich’s jedenfalls gut an.

Nicht ganz so gut hat sich die Proberunde auf der Laufstrecke angefühlt, am Montag. Da war’s noch sonnig und dementsprechend heiß. Dass ich schon nach einer Runde ziemlich platt war, würde ich gerne auf die Erkältung schieben, die am Tag danach richtig ausgebrochen ist. Wahrscheinlich eher Wunschdenken. Wunschdenken wohl auch die Hoffnung auf ein paar Stunden Sonne morgen – ich würde zu gerne trocken bleiben, wenn ich meine letzte lange Trainingsfahrt mit dem Rad antrete.

Sorry Petrus, man kann’s mir wirklich nicht so leicht recht machen: Zum Laufen ist’s schnell zu heiß, zum Radfahren zu nass und kalt. Valerie, ich glaub’, ich brauche noch mehr Mentaltraining…!

Ansonsten habe ich dieser Tage den Rechenschieber und die Landkarte rausgeholt. Wenn ich Sportmedizinern glauben darf, sollte ich im Rennen alle 20 Minuten 30 Gramm Kohlenhydrate zu mir nehmen. Ich habe mir eine schöne Tabelle geschrieben, wie und wo das mit Verpflegungsstellen (bei Rennen in Österreich übrigens Labestationen genannt, herrlich!) auf der Strecke zusammenfällt – und wie viele Energieriegel ich zusätzlich mitnehmen muss. Ergebnis: Fünf Stück plus einen in Reserve! Ich hoffe, das Handschuhfach ist groß genug…

Ansonsten gibt’s ja ’ne bewährte Alternative: Den klebrigen Energie-Süßkram einfach aus der Packung nehmen und direkt auf den Fahrradrahmen pappen. Besser, als auf der Strecke entkräftet vom Rad zu kippen, oder?

Clips gibt’s wieder in meinem Video-Blog auf hr1.de und auf www.facebook. com/Reinhard.Beinhart.hr1.

Komm doch, Ironman...

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