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Kommentar: Basler - ein Mann für die Schlagzeilen

Von Es gibt nichts im Geschäft rund um den Fußball, was Mario Basler nicht schon gemacht hätte. Doch ist er der richtige Mann für Rot-Weiss Frankfurt?
<span></span> Foto: (FNP)

Fußballnationalspieler, Bundesliga-Profi, Trainer, Sportlicher Leiter, Geschäftsführer Sport, TV-Experte und Kolumnist einer Boulevard-Zeitung: Es gibt nichts im Geschäft rund um den Fußball, was Mario Basler nicht schon gemacht hätte. Mit Ausnahme Nationaltrainer vielleicht. Nicht ausgelassen hat er aber auch (mehr oder weniger) lukrative Auftritte in TV-Formaten aller Art, von Let’s Dance bis Promi Big Brother. Und seit diesem Frühjahr ist er auch noch Zugpferd einer Poker-Plattform. Groß pokern wird er nicht haben müssen in den Verhandlungen mit Rot-Weiss Frankfurt. Sein Intimus Johny Baez, ein Spielerberater, ist seit vergangener Woche im Verwaltungsrat des Fußball-Hessenligisten. Auf den ersten Blick eine, wie man heutzutage so schön sagt, Win-Win-Situation: Mario Basler ist mal wieder als Trainer zurück auf der Fußballbühne, auch wenn’s nur in der fünften Liga ist, und Rot-Weiss Frankfurt ist jede Menge Aufmerksamkeit sicher. Sportlich hatte der Verein aus dem Frankfurter Stadtteil Bockenheim zuletzt 1990 seine große Zeit, als es noch keine Dritte Liga und keine Regionalliga gab. Als Hessenmeister verpassten die „Roten“ damals den Sprung in die Zweite Bundesliga. Trainer war Dragoslav Stepanovic, Präsident der heutige Eintracht-Aufsichtsrat Wolfgang Steubing, und im Kader spielte unter anderem ein 22-Jähriger namens Jürgen Klopp. Später ging’s mal runter bis in die Bezirksliga, und zuletzt machte Rot-Weiss Frankfurt mehr Schlagzeilen mit der Wahl seines Trikotsponsors (ein Saunaclub) und den Problemen, einen neuen Vorstand zu finden.

Nun also Mario Basler. Die Hessenliga-Konkurrenz wird sich die Hände reiben. Der Ex-Profi wird ganz sicher neugierige Zuschauer locken. Ob er der richtige Mann ist, um eine Mannschaft, die zuletzt ihre Hessenliga-Tauglichkeit vermissen ließ, sportlich wieder auf Vordermann zu bringen? Klar ist: Der Trainer allein wird’s nicht richten können. Auch nicht, wenn er Basler heißt.

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