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Europa League: Leipzig hofft auf Trendwende, BVB will Serie mit Stöger fortsetzen

Für Borussia Dortmund soll die Erfolgsserie mit Trainer Peter Stöger auch international weitergehen, RB Leipzig hofft in der Europa League auf eine Trendwende.
Trainer Peter Stöger. Foto: Guido Kirchner Trainer Peter Stöger.
Leipzig/Dortmund. 

Für Borussia Dortmund soll die Erfolgsserie mit Trainer Peter Stöger auch international weitergehen, RB Leipzig hofft in der Europa League auf eine Trendwende. Im Hinspiel des Achtelfinales erwarten die wettbewerbsübergreifend seit Wochen ungeschlagenen Dortmunder heute (19 Uhr/Sky) den österreichischen Club FC Salzburg. Leipzig, schon seit vier Pflichtspielen ohne Sieg, tritt darauf (21.05 Uhr/Sport1 und Sky) zu Hause gegen Zenit St. Petersburg an. Doch vor einer drohenden Minuskulisse können die Sachsen wohl nicht auf einen Heimvorteil setzen. Die Red Bull Arena könnte bei ungemütlichem Winterwetter womöglich nur zur Hälfte gefüllt sein.

Dabei geht es für Leipzig um viel. Nach drei Pflichtspielniederlagen und einem Remis giert die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl nach einem Sieg. In der Bundesliga sind die Leipziger auf Platz sechs vorerst raus aus den Champions-League-Rängen. Alles andere als ein Hinspielerfolg ohne Gegentor dürfte die Chancen auf das erstmalige Erreichen des Viertelfinales in der Europa League drastisch einschränken. Ein Aus wäre ein empfindlicher Rückschlag. Das gibt auch Hasenhüttl zu verstehen: „Ich hätte nix dagegen, wenn wir noch ein paar Runden schaffen international.“

Hasenhüttl kann mit allen Leistungsträgern planen. Und er wird auch seine besten Profis aufbieten müssen, um gegen St. Petersburg, die torgefährlichste Mannschaft des Wettbewerbs, ein Auswärtstor zu verhindern. Die vergangenen fünf Pflichtspiele, darunter auch die beiden Partien der Zwischenrunde gegen den SSC Neapel, überstand Leipzig nicht ohne Gegentreffer. Hinzu kommt der Makel in dieser Saison, eine Führung nicht verteidigen zu können. Das 1:1 zuletzt daheim gegen Dortmund war die achte Partie, in der ein Vorsprung wieder nicht für drei Punkte reichte.

Für Borussia Dortmund ist dagegen Verlieren seit dem Amtsantritt von Coach Stöger fast zum Fremdwort geworden. Dem BVB scheint lediglich der begeisternde Offensivfußball abhanden gekommen zu sein. Immerhin kann Stöger im Heimspiel gegen seine Landsleute aus Österreich, die im Europapokal seit 17 Spielen unbesiegt sind, personell aus dem Vollen schöpfen. „Sie sind ein ganz, ganz gefährlicher Außenseiter“, warnt Stöger vor Salzburg.

(dpa,sid)

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