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Leverkusen heiß auf Pokalhit gegen Bayern München

4:1 in Leipzig, 4:1 gegen Frankfurt: Bayer Leverkusen ist gut drauf. Und wittert deshalb auch im Halbfinale des DFB-Pokals gegen den FC Bayern seine Chance.
Die Leverkusener haben sich für das Pokalspiel gegen Bayern München warmgeschossen. Foto: Federico Gambarini Foto: dpa Die Leverkusener haben sich für das Pokalspiel gegen Bayern München warmgeschossen. Foto: Federico Gambarini
Leverkusen. 

Mit der Euphorie aus zwei 4:1-Siegen gegen die Europacup-Konkurrenz gab Torhüter Bernd Leno direkt eine Kampfansage in Richtung München ab. „Die Bayern sind sicher gewarnt”, sagte der Nationalkeeper: „Wir strahlen im Moment großes Selbstvertrauen aus.”

Am 17. April spielen Bayer und die Bayern in Leverkusen um den Einzug ins Pokalfinale, und der Tabellenvierte sieht sich nach den überzeugenden Erfolgen in Leipzig und gegen Frankfurt bestens gewappnet. „Wir wissen, dass wir einen Sahnetag brauchen. Aber wir wissen auch, dass in einem Spiel alles möglich ist”, sagte Leno.

Auch Nationalspieler Julian Brandt, der gegen Leipzig und Frankfurt traf, wittert den großen Coup. „Wir haben in der Liga zwar zweimal 1:3 gegen sie verloren”, sagte der 21-Jährige: „Aber wir haben auch zweimal beachtliche Leistungen geboten. Ich komme ja aus Bremen, und da sagt man: Dreimal ist Bremer Glück.”

Für Leverkusen genießt der DFB-Pokal als seltene Titelchance eine besondere Wertschätzung. Vor 25 Jahren holten sie dort ihre letzte Trophäe, seitdem stand Bayer nur noch zweimal im Finale von Berlin. Die Bayern holten den Pokal alleine in diesem Jahrtausend schon achtmal. „Sie gehen den Wettbewerb immer sehr professionell an”, sagte Brandt: „Sie werden auch der Favorit sein. Aber wir müssen uns nicht verstecken, alles ist möglich.”

Trainer Heiko Herrlich hat das Finale am 19. Mai ebenfalls schon im Hinterkopf. „Ich hoffe, dass wir in dieser Saison nochmal gegen euch spielen können”, sagte er zu Frankfurts Trainer Niko Kovac. Die Eintracht spielt am 18. April im zweiten Halbfinale bei Schalke 04.

Leverkusens verbesserte Form nach zwischenzeitlichem Durchhänger lässt sich vor allem an den Offensivspielern festmachen. Brandt überzeugt seit Wochen, in Leipzig bescheinigte ihm „Eurosport”-Experte Matthias Sammer „Weltklasse” und „das Spiel seines Lebens”. Kevin Volland gelang gegen Frankfurt in 18 Minuten sein erster Bundesliga-Hattrick. Der eingewechselte Karim Bellarabi bereitete die letzten beiden vor. „Das war großes Kino”, sagte Volland.

Und Kai Havertz schrieb sogar ein kleines Stück Bundesliga-Geschichte. Mit 18 Jahren und 307 Tagen wurde er zum jüngsten Spieler mit 50 Bundesliga-Einsätzen. „Er ist das größte Talent, dass wir derzeit in Deutschland haben”, lobte Brandt.

(Von Holger Schmidt, dpa)
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