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Lochner Sechster beim zweiten Zweierbob-Weltcup

Die Weltcups in Übersee werden für die deutschen Bobteams der erwartet schwere Härtetest. Nach der Überraschung durch Nico Walther mit dem Auftaktsieg, war das zweite Saisonrennen im Zweierbob eher durchwachsen. Die Feinabstimmung der Bobs passt noch nicht.
Der Zweierbob von Johannes Lochner fuhr auf Rang sechs. Foto: Peter Morgan Der Zweierbob von Johannes Lochner fuhr auf Rang sechs.
Lake Placid. 

Nach dem Auftaktsieg von Nico Walther haben die deutschen Bobpiloten beim zweiten Zweierbob-Rennen in Lake Placid innerhalb von 24 Stunden die Podestpätze klar verpasst.

Der Berchtesgadener Johannes Lochner kam mit Weltcupdebütant Christopher Weber auf Platz sechs. Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich, der diesmal mit Martin Grothkopp fuhr, landete zeitgleich mit seinem Oberbärenburger Teamkollegen Walther, der statt Christian Poser diesmal mit Kevin Kuske an der Bremse fuhr, auf Rang neun.

Der Sieg ging an den US-Piloten Codie Bascue mit Anschieber Samuel McGuffie. Zweiter mit elf Hundertstelsekunden Rückstand wurde das Kanadier-Duo Justin Kripps/Alexander Kopacz vor Justin Olsen/Evan Weinstock aus den USA.

„Wir machen hier in unserem Testprogramm weiter und probieren viele Einstellungen aus”, sagte Walther, der als einziger bei den Männern FES-Bobs fährt. Nach den durchwachsenen Leistungen bei den Viererbob-Weltmeistern Friedrich und Lochner, die beide auch als Experten im kleinen Gefährt gelten, meinte Cheftrainer René Spies: „Bei den Einstellungen haben die beiden noch deutliche Reserven.” Lochner und Friedrich sind bei den internen Testfahrten mit ihren Wallner-Schlitten aus Tirol bislang nur die neuen Prototypen gefahren. „Und die fahren im Vergleich zum Bob aus der Vorsaison sofort genauso schnell. Nun müssen wir an die Feinabstimmung ran”, erklärte Lochner.

Die ruppige Bahn in Lake Placid ist laut Spies immer ein schwieriges Pflaster. Zudem sorgten das warme Tageswetter und die kalten Nächte für schlechte Eisbedingungen. Die Weltcup-Rennen im kleinen Gefährt wurden zweimal hintereinander gefahren, da die Jury des Weltverbandes IBSF den Viererbob-Wettbewerb wegen schlechter Eisbedingungen abgesagt hatte. Dafür werden beim Weltcup in der kommenden Woche in Park City dann gleich zwei Rennen in der Königsklasse ausgetragen.

(dpa)
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