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Löwen setzen ihre Heimschwäche fort

Frankfurt. 

Die Löwen Frankfurt haben am Freitagabend ihr erstes Heimspiel der DEL 2 im neuen Jahr verloren. Mit dem 2:5 (1:0, 0:3, 1:2) gegen die Eispiraten Crimmitschau gab es eine Fortsetzung der chronischen Heimschwäche, die seit Dezember zu beobachten ist. In der Partie gegen den Tabellensiebten waren die Frankfurter somit nach wie vor ein ganzes Stück von ihrer Bestform entfernt. Nach 30 Sekunden richteten sich die 4533 Zuschauer hoffnungsvoll optimistisch auf ein Schützenfest ein, nachdem Brett Breitkreuz zum 1:0 traf, aber dann wurde es zwischen den Toren doch ein zähes Ringen der Eishockey-Profis um Spielkultur. So waren die Gäste unfähig, eine 45 Sekunden währende Überzahl von fünf gegen drei Feldspielern zu nutzen. Die Löwen leisteten sich ihrerseits mal wieder den Luxus, zu viel Zeit auf der Strafbank zu verbringen. Und den, beste Chancen auszulassen.

Bis Mitte des zweiten Drittels war Verlass auf die Harmlosigkeit der Crimmitschauer Stürmer, doch dann war es Scott Allen, der in der 29. Minute zum 1:1 ausglich. Ein Wirkungstreffer, denn im weiteren Verlauf des Drittels gaben die Eispiraten den Ton an. Es war Dominic Walsh, der die verunsicherten Löwen mit seinen Treffern in der 31. und 39. Minute schockte. Fortan war Aufholjagd angesagt. Nach der letzten Drittelpause kamen die Frankfurter lange vor den Gästen aus der Kabine, als könnte der Tabellenzweite es gar nicht erwarten, Wiedergutmachung zu praktizieren. Aber schon der erste Konter schlug zum 1:4 (44.) ein. Drei Minuten später keimte Hoffnung auf, als Tyler Gron die numerische Überzahl der Löwen zum 2:4 nutzte. Von nun an erinnerte das Team in seiner Spielweise an jenes, das in der Saison 2016/2017 Meister wurde und somit einen Titel samt gutem Ruf zu verteidigen hat. Für diese Mission nahmen die Löwen in den Schlussminuten ihren Torhüter vom Eis, aber es war Ossi Saarinen von den Eispiraten, der zum 2:5 ins leere Tor traf, als nur noch wenige Sekunden zu spielen waren.

(ley)
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