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Handball: Löwen werden im eigenen Käfig von Skopje gebändigt

Frankfurt. 

Das Spiel lief noch in der Frankfurter Ballsporthalle, als ein Grüppchen mazedonischer Fans mit einer Polonaise an der Haupttribüne entlang tanzte. Denn die Entscheidung im Duell zwischen den Rhein-Neckar Löwen und Vardar Skopje war da längst gefallen. Erstmals in dieser Saison musste sich der deutsche Handballmeister in einem Heimspiel der Champions League geschlagen geben. Mit der 27:33 (16:17)-Niederlage verpasste es die Mannschaft von Trainer Nicolaj Jacobsen nicht nur, den Gegner an der Tabellenspitze der Gruppe B abzulösen. Sie fiel durch den vorangegangenen Sieg von Kielce in Zagreb sogar zur Halbzeit der Hinrunde auf den dritten Platz zurück.

Dabei hatten die 2649 Zuschauer im Ausweichquartier der Kurpfälzer in der ersten Hälfte „ein richtig gutes Handballspiel“ gesehen, wie Jacobsen betonte. Zwar lag sein Team auch da schon die meiste Zeit zurück und konnte beim 14:14 knapp fünf Minuten vor der Pause zum ersten Mal überhaupt ausgleichen. Doch erst danach verloren die Hausherren den Faden. Vermeintlich leichte Tore wurden nicht gemacht, und die Abwehr, so Jacobsen, „stand nicht gut genug“. Schnell bauten die Gäste so ihre Führung auf bis zu neun Tore aus. „Es ist schwierig, gegen so eine Topmannschaft wieder zurückzukommen“, sagte Alexander Petersson.

Zumal Skopjes Keeper Arpad Sterbik wie eine Mauer stand und ein ums andere Mal die Angriffe der Löwen abwehrte, während auf der anderen Seite Mikael Appelgren mit den Folgen eines Magen-Darm-Virus kämpfte und etwas kraftlos agierte. „Die haben uns phasenweise auseinandergenommen“, musste Jacobsen resümieren, in dessen Team der Isländer Gudjon Sigurdsson mit sieben Treffern der beste Schütze war.

(kaja)
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