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FSV Mainz 05: Mainz in Fürth: „Antennen raus und aufgepasst“

Lauter Mahner: Mainz-Coach Martin Schmidt Foto: Ina Fassbender (dpa) Lauter Mahner: Mainz-Coach Martin Schmidt
Mainz. 

Fußball-Bundesligist FSV Mainz 05 und der DFB-Pokal sind nicht die besten Freunde. Elfmal kam in den vergangenen 15 Jahren bereits das frühzeitige Aus.

„Die Geschichte ist mir egal. Als Erstligist kannst du immer nur verlieren. Aber klar ist: Das Spiel muss gewonnen werden. Das „Wie“ ist mir dabei völlig egal“, sagte Trainer Martin Schmidt einen Tag vor der Zweitrundenpartie am heutigen Mittwoch beim Zweitligisten SpVgg Greuther Fürth.

Im Frankenland wollen sich die Mainzer für die schlechte Leistung am Sonntag beim FC Schalke 04 rehabilitieren. Schmidt wird die 05er in veränderter Aufstellung in die Begegnung schicken: Giulio Donati fehlt, er sah beim Erstrundenspiel in Unterhaching Gelb-Rot. Eingesetzt werden kann José Rodriguez, der in der Fußball-Bundesliga immer noch ein Spiel gesperrt ist.

Anderen könnte der Schweizer in der zweiten englischen Woche nacheinander eine Pause gönnen. Kandidaten sind Stefan Bell und Jhon Cordoba, aber auch Yunus Malli.

Doch fehlt gerade im Mittelfeld eine Alternative, zumal es bei Fabian Frei einen Rückschlag gegeben hat. Die Oberschenkelmuskulatur zwickt wieder. „Er macht wieder Reha“, sagte Schmidt am Dienstag. Neuzugang André Ramalho trainiert zwar wieder mit dem Team, ist aber noch weit von einem Einsatz entfernt.

Für Sportdirektor Rouven Schröder ist das Pokalspiel eine Reise in die Vergangenheit. Bei der Spielvereinigung stieg der 41-Jährige in die Funktionärslaufbahn ein. „Der Verein ist ein Teil von mir“, erklärte Schröder, der die Fürther trotz drei Niederlagen am Stück als schweren Gegner einschätzt.

Auch Schmidt fordert Konzentration. „Die sind spielstark und können im Pokal unbeschwert aufspielen. Also Antennen raus und aufgepasst“, meinte der Schweizer: „Es geht um das Weiterkommen. Wir wollen auf jeden Fall in allen drei Wettbewerben überwintern.“

Die Mainzer haben allen Grund zu verstärkter Aufmerksamkeit: Die Rheinhessen verloren seit 1975 in zwölf Duellen bei den Franken immerhin neunmal.

(dpa,sid)
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