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Golf: Martin Kaymer arbeitet an seiner Rückkehr an die Weltspitze

Von Martin Kaymer, der aktuell beste deutsche Golfer, und Gary Player, einer der größten seiner Zunft aller Zeiten, lochten in Frankfurt die Bälle im Wettstreit erfolgreich ein.
Zu Gast in Frankfurt: Martin Kaymer Foto: Jan Huebner (Jan Huebner) Zu Gast in Frankfurt: Martin Kaymer
Frankfurt. 

Martin Kaymer ist ein Globetrotter. Daheim, in Mettmann, ist er selten anzutreffen. Er gondelt durch die Welt, von einem Turnier zum anderen. Und ist er daheim, trainiert er auf der Golfanlage Hummelbachaue in Neuss. Bei seinem Trainer Günter Kessler.

Als Jugendlicher schoss er die Bälle noch mit dem Fuß ins Netz, seit 22 Jahren befördert er sie mit Schlägern in ein kleines Loch. Mit 15 hatte er schon Handicap 0. Ende 2005 wechselte Kaymer mit einem Handicap von + 4,8 ins Profilager. Er gewann 22 Turniere, darunter mit der PGA Championship 2010 und den US Open 2014 zwei „Majors“. 2010 wurde er „European Tour Golfer of the Year“, ein Jahr später Weltranglistenerster. Beides gelang vor und nach ihm als einzigem Deutschen Bernhard Langer.

In dieser langen Zeit hat Martin Kaymer rund um den Globus gespielt. Nur in Frankfurt versuchte er sich bisher noch nie. Am Samstag war es endlich so weit. Gemeinsam mit Golf-Legende Gary Player folgte er einer Einladung der Privatbank Berenberg, deren Markenbotschafter die beiden sind. „Ich kenne den Platz nicht. Ihr schon. Könnt ihr mir ein paar Tipps geben?“, flachste der Profi mit den Spielern seiner Gruppe, die gegen das „Player-Team“ antrat. Dass er sich auch bei seiner Premiere auf den Bahnen in Niederrad zu orientieren wusste, bewies er sogleich. Nach einem Bogey zu Beginn spielte er auf den Bahnen fünf bis acht Birdies und beendete seine neun Löcher drei Schläge unter Par. Das gleiche Resultat gelang auf den „Backnine“ auch dem 82-jährigen Gary Player.

Die Resultate waren nebensächlich. „Ich spiele gern Mannschaftswettbewerbe. Habe schon viermal den Ryder Cup gespielt, eine weitere Teilnahme 2018 ist mein Ziel. Hier ist die Atmosphäre nicht ganz so wie beim Ryder Cup. Aber es macht kaum minder Spaß. Nur bitte, bitte: Lass mich nicht gegen Gary verlieren“, sagte er gut gelaunt vor dem ersten Abschlag.

„Martin ist ein feiner Gentleman. Er tut viel für das Renommee des deutschen Sports. Ich liebe sein Golfspiel“, schwärmte Gary Player über den Mann, der allerdings seit 2014 kein großes Turnier mehr gewann und in der Weltrangliste auf Rang 70 zurückfiel. „Gründe gibt es viele, die werde ich aber öffentlich nicht verraten“, sagt Kaymer dazu. Er werde jetzt drei Turniere in Folge spielen, danach eine Trainingspause einlegen. Er trainiere sehr gerne, übt oft allein auf der Driving Range. „Mein Fokus dabei? Die Sicherheit wieder zu erlangen, eine Linie in mein Spiel zu bringen.“

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