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Frankfurter Sportstätte: Multifunktionshallen: Stadtrat Markus Frank wettet auf späteren Baubeginn

Der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank hat mit Blick auf die von den Skyliners und den Löwen Frankfurt heiß ersehnte Multifunktionsarena am Kaiserlei zwei wichtige Aussagen getroffen.
Verkehrstechnisch ideal ist das Gelände am Kaiserlei für den Bau einer Multifunktionsarena.	Fot: dpa Foto: Christoph Schmidt (dpa) Verkehrstechnisch ideal ist das Gelände am Kaiserlei für den Bau einer Multifunktionsarena. Fot: dpa
Frankfurt. 

Der Frankfurter Sportdezernent Markus Frank hat mit Blick auf die von den Skyliners und den Löwen Frankfurt heiß ersehnte Multifunktionsarena am Kaiserlei zwei wichtige Aussagen getroffen. Die erfreuliche Nachricht lautet immer noch: „Ja, die Halle kommt.“ Die weniger erfreuliche: Der erste Spatenstich soll erst zwischen Sommer 2020 und Januar 2021 erfolgen. Der Stadtrat hat auf diesen Termin sogar eine Wette abgeschlossen. „Und ich habe noch nie eine Wette verloren“, betonte Frank.

Die Verzögerung liegt laut Frank zum großen Teil an der Stadt Offenbach, die einige ihrer Gebiete noch nicht freigegeben habe. „Da läuft noch ein Umlegungsverfahren, das uns zwingt, bis zur Entscheidung im Frühjahr zweigleisig zu fahren.“

Die benötigte Fläche für den Bau der Halle und die in der Ausschreibung festgeschriebenen mindestens 2350 Parkplätze ist vorhanden und gesichert, sowohl auf der Frankfurter als auch auf der Offenbacher Seite. Es gehe aber noch um Flächen, die einen Nebenbau betreffen würden. „Wir können den beiden potenziellen Investoren lediglich sagen, dass es mit der Offenbacher Großfläche wahrscheinlich klar sein wird, aber dass sie auch einen Plan B vorlegen müssen“, sagte der Sportdezernent. Was nichts an seiner Aussage ändert, die er im August bei einer Veranstaltung der Löwen Frankfurt traf, wonach der Bau-Auftrag bis Dezember vergeben sein sollte.

Jetzt erklärte er, dass die Anforderungen abgeschickt worden seien. Nun müssten aber die beiden Bewerber, die Anschutz-Gruppe, die unter anderem für die O2-Halle in London verantwortlich zeichnet, sowie Lagardere Sports, (noch) Vermarkter der Frankfurter Commerzbank-Arena, erst ihre Angebote abgeben. Danach wird laut Frank mit den Investoren verhandelt, bevor man sich festlegt. Als Nächstes tagt eine weitere Kommission der Stadt, die dem ausgewählten Betreiber die ästhetischen Anforderungen hinsichtlich des Aussehens vorschreibt. Das alles erfordert Zeit. Tickt diese zu schnell herunter, könnte Frank seine erste Wette verlieren.

(löf)

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