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„Zum Tore schießen bin ich hier“: Neuzugang Florian Treske will beim OFC den Höhepunkt seiner Karriere erleben

Wo das Tor steht, weiß er ganz genau: Der von Wormatia Worms zu Kickers Offenbach gewechselte Florian Treske erzielte in 142-Fußball-Regionalligaspielen 66 Treffer. Nach dem Training stand der Neuzugang FNP-Mitarbeiter Michael Löffler Rede und Antwort.
Erste Ballberührung im Dress des OFC: Florian Treske gestern beim Training. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Erste Ballberührung im Dress des OFC: Florian Treske gestern beim Training.

Wo das Tor steht, weiß er ganz genau: Der von Wormatia Worms zu Kickers Offenbach gewechselte Florian Treske erzielte in 142-Fußball-Regionalligaspielen 66 Treffer. Für seinen letzten Arbeitgeber war der Stürmer statistisch gesehen genau in jedem zweiten Spiel erfolgreich. Bei seinem ersten Training am Bieberer Berg staunte der vor 29 Jahren in Deggendorf geborene Niederbayer nicht schlecht: Zum Trainingsauftakt kamen 500 OFC-Fans. Nach dem Training stand der Neuzugang FNP-Mitarbeiter Michael Löffler Rede und Antwort.

Eine imposante Kulisse beim Training. Wann haben Sie eine solche zuletzt erlebt?

FLORIAN TRESKE: Beim letzten Heimspiel der Wormatia.

Sie sind erst wenige Tage hier. Haben Sie schon einige Eindrücke sammeln können?

TRESKE: Ich habe mich schon mit Ehefrau Simone und unserer einjährigen Tochter Leni in unserem neuen Domizil in Obertshausen einquartiert. Ich fühle mich hier auf Anhieb wohl.

Den Bieberer Berg kennen Sie hingegen schon lange. Welche Assoziation verbinden Sie mit dem Offenbacher Stadion?

Ich habe noch nie am Bieberer Berg gewonnen. Das kann so bleiben, dass die Gäste immer mit leeren Händen nach Hause fahren. Angetan hat es mir die Atmosphäre. Es ist einmalig, dass ein Regionalliga-Verein oft vor acht- bis zehntausend Zuschauern spielt. Das macht richtig Bock auf Fußball.

Sie waren Kapitän in Worms, ein von vielen Vereinen heiß umworbener Torjäger. Warum haben Sie sich für die Kickers entschieden?

TRESKE: Ich brauche mich nur auf dem Trainingsplatz umzusehen. Das ist kein Acker, das ist gepflegter Rasen. Die Offenbacher haben eine starke Mannschaft, Trainer Oli Reck, mit dem ich vorher im Kontakt war, ist ein guter Typ, der der Liga und der Mannschaft wohl gut tut. Von meinem ehemaligen Wormser Mitspieler Kristian Maslanka sowie Torwart Daniel Endres, gegen den ich schon gut zehnmal gespielt hatte, hörte ich auch nur Positives.

Welche Ziele haben Sie sich für die neue Saison gesetzt?

TRESKE: Als Mannschaft will man logischerweise jedes Spiel gewinnen. Wie ich hörte, will der OFC besser als letzte Saison abschneiden. Da wären die Kickers ohne den Punktabzug Sechster gewesen. Persönlich ist mir wichtig, gesund zu bleiben. Ich habe drei Kreuzbandrisse hinter mir – den letzten 2012 – , nun fühle ich mich fit. Ich weiß: Wenn die Gesundheit passt, kann ich der Mannschaft helfen. Dann werde ich Tore schießen. Dafür bin ich hier.

Was für ein Typ Spieler sind Sie?

TRESKE: Ein Strafraumspieler. Ich habe immer vorne gespielt, seit meiner Jugend in Deggendorf, ab meinem 19. Lebensjahr in Ulm, ein halbes Jahr bei den Stuttgarter Kickers, dann wieder in Ulm und nach dem Abstieg aus der Regionalliga 2014 drei Jahre lang in Worms. Ich bin kopfballstark, ich glaube auch gut im Abschluss, meine Stärke ist der erste Ballkontakt.

Und als Mensch?

TRESKE: Ein ruhiger Typ, ein Familienmensch.

In Worms waren Sie der Kapitän, der Führungsspieler. Trauen Sie sich das auch hier zu?

TRESKE: Als ein solcher wurde ich geholt. Die Rolle liegt mir, die nehme ich auch gerne ein. Wenn man weiß, dass die jungen Spieler einen respektieren, beflügelt es die eigene Leistung. Offenbach soll der Höhepunkt in meiner Karriere werden.

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