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Nordderby im Blickpunkt - Bayern will Mini-Krise beenden

Der HSV wartet als einziger Proficlub noch auf einen Sieg. Im Derby gegen Werder Bremen soll nun die Wende gelingen. Alles andere als ein Sieg würde auch beim FC Bayern im Spiel gegen Bayer Leverkusen für weitere Unruhe sorgen.
Zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen wird es wahrscheinlich hitzig werden. Foto: Axel Heimken Zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen wird es wahrscheinlich hitzig werden. Foto: Axel Heimken
Berlin. 

Das brisante Nordderby zwischen Schlusslicht Hamburger SV und dem Drittletzten Werder Bremen steht am Samstag im Mittelpunkt des zwölften Spieltages der Fußball-Bundesliga.

Unter Druck steht auch Titelverteidiger FC Bayern München, der nach dem Verlust der Tabellenführung und dem 2:3 in der Champions League bei FK Rostow im Spiel gegen Bayer Leverkusen unbedingt drei Punkte benötigt. Ansonsten könnte Rivale Borussia Dortmund mit einem Erfolg bei Eintracht Frankfurt schon gleichziehen.

Auf einen Schritt aus der Krise hoffen auch Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg. Gladbach spielt gegen 1899 Hoffenheim, Wolfsburg ist beim FC Ingolstadt zu Gast. Außerdem trifft der 1. FC Köln auf den FC Augsburg.

Im 105. Nordderby hofft der HSV auf seinen ersten Saisonsieg. Dafür hielt der Club sogar ein Kurz-Trainingslager in Barsinghausen ab. „Bei aller Brisanz: Ein End- oder Schicksals-Spiel ist das Derby nicht”, sagte HSV-Trainer Markus Gisdol. Von dem dreitägigen Beisammensein in der Abgeschiedenheit der Sportschule verspricht sich Gisdol viel, zumal seine Mannschaft intensiv und gut trainiert hat. „Die Spieler wollen unbedingt, das ist sicher”, berichtete er. Angeschlagen ist auch Werder nach zuletzt vier Niederlagen in Serie.

Die Münchner wollen indes einen Tag nach der Mitgliederversammlung sportlich endlich wieder überzeugen, müssen aber voraussichtlich auf den angeschlagenen Abwehrspieler Jérôme Boateng verzichten. Dafür könnten Manuel Neuer, Javi Martínez und Arjen Robben ins Team von Coach Carlo Ancelotti zurückkehren. Der FC Bayern ist derzeit nur Zweiter hinter Neuling RB Leipzig. Gegner Leverkusen steht noch viel schlechter da, liegt mit 16 Punkten nur im Mittelfeld.

Positive Stimmung herrscht indes beim BVB nach dem Champions-League-Rekordspiel gegen Legia Warschau mit zwölf Toren (8:4). Marco Reus, einer der Hauptdarsteller am Dienstag, wird aber in Frankfurt zunächst auf der Bank Platz nehmen. „Es ist nach wie vor Vorsicht geboten. Er ist eine Option für Einsatzminuten von der Bank”, sagte Trainer Thomas Tuchel.

(dpa)
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