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Benefizspiel "Champions for charity": Nowitzki kann’s auch vom Elfmeterpunkt

Fußballer, Handballer, Turner, Formel-1-Piloten: Beim Benefizkick zu Ehren von Michael Schumacher spielt die Sportprominenz bunt gemischt mit. In die Torschützenliste bei dem kuriosen Kick tragen sich unter anderen Gastgeber Nowitzki und Schumachers Sohn Mick ein.
War das ein Spaß! Mick Schumacher freut sich über den Siegerpokal, Dirk Nowitzki (rechts) über eine schöne Summe für seine Stiftung und die von Michael Schumacher inspirierte „Keep Fighting“-Initiative. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) War das ein Spaß! Mick Schumacher freut sich über den Siegerpokal, Dirk Nowitzki (rechts) über eine schöne Summe für seine Stiftung und die von Michael Schumacher inspirierte „Keep Fighting“-Initiative.
Mainz. 

Dirk Nowitzki vom Elfmeterpunkt statt von der Freiwurflinie, Gerald Asamoah mit Torwart-Handschuhen und Lukas Podolski als Transferflop einer Freizeit-Mannschaft: Bereits zum zweiten Mal haben sich Sportprominente zu Ehren von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bei einem Benefizspiel in Mainz getroffen, dessen Erlöse der Dirk-Nowitzki-Stiftung und der von Michael Schumacher inspirierten Initiative „Keep Fighting“ zugute kommen.

Am Montagabend siegte bei der Spaßpartie „Champions for charity“ die Mannschaft „Schumacher & Friends“ um Michaels 18 Jahre alten Sohn Mick und Eintracht-Frankfurt Legende Charly Körbel mit 7:6 (4:4) gegen das Team der „Nowitzki All Stars“, die von Basketball-Superstar Dirk Nowitzki angeführt wurden.

Vor 16 175 Zuschauern eröffnete der NBA-Profi selbst mit einem Foulelfmeter den Torreigen. „Ich dachte, der Kai Pflaume hat mich ein bisschen von hinten geschubst. Ich habe so oft bei den Profis zugeschaut – dann war ich unten, hab den Pfiff gehört und war überglücklich“, sagte Nowitzki, der zunächst gefoult wurde und dann selbst sehenswert verwandelte.

„Fehleinkauf“ Podolski

Auch die Ex-Nationalspieler Asamoah und Podolski sowie der frühere Vierschanzentournee-Sieger Sven Hannawald erzielten Tore bei dem Benefizspiel, bei dem die Einnahmen an die Dirk-Nowitzki-Stiftung und die „Keep Fighting Initiative“ von Michael Schumacher gehen. Dessen Sohn Mick traf gleich doppelt, darunter zum 6:5. Podolski wurde von seinem Team-Kapitän Nowitzki als Fehleinkauf abgestempelt. Er sei ein bisschen enttäuscht vom Weltmeister in der Spitze, sagte der Profi der Dallas Mavericks zur Halbzeit mit einem Augenzwinkern. Nach der Pause spielten die „Nowitzki All Stars“ dann mit einem neuen Torwart: Ex-DFB-Stürmer Asamoah. Dieser zog sich nicht nur die Handschuhe an, sondern filmte sich während des Spiels auch noch mehrere Minuten lang selbst und schoss serienweise Selfies mit den Fans.

Vor Anpfiff hatten die Akteure in großes Spruchband mit der Botschaft „Keep fighting Michael“ in die Höhe gehalten. Der mittlerweile 48-jährige Schumacher hatte bei seinem Ski-Unfall Ende Dezember 2013 im französischen Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten und befindet sich seit September 2014 bei seiner Familie in der Schweiz. dpa

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