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Fußball: OFC erleidet Rückschlag

Er musste vorzeitig Duschen gehen: Marco Rapp. Foto: Huebner/Scheiber (Jan Huebner) Er musste vorzeitig Duschen gehen: Marco Rapp.
Offenbach. 

Die Regionalliga-Fußballer von Kickers Offenbach erlitten im Kampf um Platz zwei, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigt, einen Rückschlag. Vor 5348 Zuschauern am Bieberer Berg musste sich der OFC mit einem 2:2 (1:1) gegen Wormatia Worms begnügen. „Ein hochinteressantes Spiel, das viel zu bieten hatte“, waren sich die beiden Trainer einig.

Der einzige, der das hohe Niveau nicht hatte, war Schiedsrichter Mario Schmidt aus Daun. Für ihn stand nicht der Fußball im Vordergrund, sondern er selbst. „Die Schiedsrichterleistung hätte einen Tick besser sein können“, drückte es Worms-Coach Steven Jones vorsichtig aus. „Als Offenbacher wäre ich mit dem Schiedsrichter unzufrieden“, fügte er hinzu. OFC-Trainer Oliver Reck monierte vor allem die ausbleibende Kommunikation untern den vier eingesetzten Unparteiischen. „War schon merkwürdig“, erklärte der frühere Bundesliga-Keeper. Symptomatisch: Als sich Schmidt um den im Offenbacher Strafraum liegenden verletzten Patrick Auracher kümmerte, schubste auf der anderen Seite der aufgebrachte Wormser Benjamin Maas zwei Gegenspieler aufgeregt. Der Linienrichter gab dem Referee ebenso wenig Bescheid, wie der vierte Schiedsrichter.

Für einen ähnlichen Schubser musste in der 46. Minute der Offenbacher Marco Raps das Feld verlassen. Diese selbst von den Wormsern als fragwürdig bezeichnete Rote Karte war aber nicht der Hauptgrund für die verlorenen Punkte. In ihrer starken Phase gingen die Kickers mit ihren Chancen zu freigiebig um. Und kassierten unglücklich durch einen abgefälschten Freistoß von Maas das 0:1 (27.). In der 37. Minute setzte Maas einen weiteren Freistoß an die Latte. Beim direkten Gegenstoß „klaute“ Maik Vetter den Gegnern den Ball, spielte alle, einschließlich Torwart Steve Kroll aus und markierte den Ausgleich.

Nach dem Platzverweis ging Worms in die Offensive. Die Offenbacher nutzten die Freiräume gut zu Kontern. Nach toller Vorarbeit von Serkan Firat besorgte Vakol Akgöz den Führungstreffer. Doch zwischen der 60. Und 75. Minute ließen sie sich zu weit nach hinten fallen. „Wir waren ein Mann weniger. In dieser Phase haben wir gepumpt. Da ist es normal, dass wir uns zurück fallen mussten“, erklärte dies Innenverteidiger Stefano Maier. Nachdem der frei stehende Patrick Auracher den Ausgleich erzielte, hatte der OFC Glück, dass Thomas Gösweiner aus drei Metern vorbei köpfte und den klar ins Netz gehenden Schuss von Giuseppe Burgio selbst rein machen wollte und an die Latte ablenkte.

(löf)

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