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Red Bull rechnet ab Europa-Auftakt mit besserem Motor

Das leistungsschwache Renault-Triebwerk ist momentan das große Problem bei Red Bull. Der einstige Seriensieger um den vierfachen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel fährt in dieser Saison Mercedes weit hinterher.
Sebastian Vettel (l) und Motorsportchef Helmut Marko wollen in Europa den Anschluss herstellen. Foto: Jens Büttner Sebastian Vettel (l) und Motorsportchef Helmut Marko wollen in Europa den Anschluss herstellen. Foto: Jens Büttner
Wien. 

Red Bull geht davon aus, dass die aktuelle Schwächephase bald vorbei sein wird. «Wir erhoffen uns bis Europa einen kräftigen Schritt vorwärts», sagte Helmut Marko, der Motorsportchef des Formel-1-Teams, bei einer Pressekonferenz in Wien.

«Wenn unser Motor zu laufen beginnt, sehe ich eine Chance, ganz oben zu stehen», sagte Marko. Das Team um den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel blieb in den bisherigen drei Rennen ohne Sieg. Vettels dritter Platz beim Großen Preis von Malaysia war die bislang beste Platzierung. Teamkollege Daniel Ricciardo wurde von den Rennkommissaren nach seinem zweiten Rang beim Saisonauftakt in Australien wegen eines Regelverstoßes nachträglich disqualifiziert.

Das Mercedes-Duo Nico Rosberg und Lewis Hamilton hat alle drei Rennen gewonnen und dabei zuletzt zwei Doppelerfolge gefeiert. «Wenn es so läuft wie bis jetzt, werden Niki Laudas Burschen einsam an der Spitze fahren», prognostizierte Marko eine weitere Dominanz der Silberpfeile. Lauda ist Aufsichtsratschef des deutschen Formel-1-Teams.

Die Red-Bull-Verantwortlichen haben sich mehrfach über die schwache Motorenleistung von Partner Renault beklagt und sogar schon einen Wechsel angedroht. Marko war nach eigenen Angaben deshalb zuletzt viermal in Frankreich. «Wir haben uns in dieser Notsituation stärker bei Renault eingebracht als bisher», sagte er. «Wir haben viele Fehler erkannt. Einen Teil der Probleme werden wir in den nächsten zwei Rennen lösen.»

Am Osterwochenende findet der Große Preis von China statt. Mitte Mai folgt der Große Preis von Spanien. «Wie nahe wir an Mercedes herankommen können, wissen wir noch nicht», räumte Marko ein. Der Mercedes-Turbo leiste momentan nicht nur 80 PS mehr als das Renault-Triebwerk. Er sei auch deutlich besser fahrbar und spritsparender.

(dpa)
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