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Bayern München: Robbens Rückkehr nach Eindhoven

Während der FC Bayern München siegesgewiss ist, gibt es in Mönchengladbach eine Mischung aus Frust und Vorfreude.
Arjen Robben. Foto: CHRISTOF STACHE (AFP) Arjen Robben.
Eindhoven. 

Arjen Robben steht am Dienstag beim Auftritt an seiner alten Wirkungsstätte eine emotionale Rückkehr bevor, Borussia Mönchengladbach will indes auch mit müden Beinen sein Millionenspiel erfolgreich bestehen. „Ich freue mich wahnsinnig. Es ist ein bisschen wie Zuhause. Ich kenne viele Leute“, betonte Bayern Münchens Star vor dem Gruppenspiel der Bayern in der Champions League am Dienstag (20.45 Uhr) bei der PSV Eindhoven in seiner niederländischen Heimat.

Bei den Gladbachern herrscht dagegen vor dem Duell gegen Celtic Glasgow (20.45) eine Mischung aus Frustration und Vorfreude. Die Mannschaft sei „ausgebrannt“, sagte Sportdirektor Max Eberl vor dem Duell mit dem schottischen Meister und forderte ein Aufbäumen: „Wenn wir gewinnen, sind wir definitiv Dritter.“ Und nicht nur das: Bei einem Sieg wäre sogar der Sprung auf Rang zwei möglich, das eigentlich schon abgehakte Achtelfinale wieder zum Greifen nah.

Das Weiterkommen mit den Bayern ist für Robben eher eine Selbstverständlichkeit. Nachdem er seine ersten Spiele als Profi für den FC Groningen bestritten hatte, stürmte Robben von 2002 bis 2004 im PSV-Trikot. Er erzielte 17 Tore in 56 Spielen, ehe er für 18 Millionen Euro zum FC Chelsea verkauft wurde. „Es waren zwei schöne Jahre. Die Zeit war wichtig für meine Karriere“, sagte der Offensivspieler vor dem Abflug des Rekordmeisters am Montagvormittag. Zwölf Jahre später kehrt er als Kapitän der niederländischen Nationalmannschaft und als Superstar des FC Bayern nach Eindhoven zurück – mit einem Wunsch: „Ich will den Abend genießen.“ Es soll ein ungetrübter Genuss für Robben, der in München seit 2009 spielt und vor einer Verlängerung seines 2017 auslaufenden Vertrags steht, und den Rekordmeister werden. Nur ein Sieg zählt, um den fest eingeplanten ersten Platz in Gruppe D nicht aus den Augen zu verlieren.

„Wir müssen die beiden Auswärtsspiele gewinnen, wenn wir noch Erster werden wollen. Das wäre wichtig“, sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge schon mit Blick auf das Spiel in Rostow am 23. November: „Es wäre schön, wenn wir ein Endspiel gegen Atlético hinbekommen würden.“

Verzichten muss Trainer Carlo Ancelotti neben Ribéry auch auf Javi Martínez. Der Spanier zog sich beim FCA eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Rafinha steht nach Adduktorenproblemen dagegen wieder zur Verfügung.

Die Borussia will unterdessen alles versuchen, um erneut gegen Celtic zu gewinnen. „Wir müssen alle Kräfte bündeln und versuchen, ans Limit zu gehen“, sagt Trainer André Schubert deshalb. Nicht nur Schubert käme nach zuletzt 0:6 Toren aus vier Liga-Spielen ein Sieg gerade recht. Noch ist die Stimmung rund um den Borussia-Park eher ruhig, ein leichtes Murren ist jedoch zu vernehmen. Sogar die Fans sind sich uneins: Beim jüngsten 0:0 gegen Eintracht Frankfurt waren am Schluss erstmals seit langer Zeit wieder laute Pfiffe zu hören.

Gegen Celtic hofft die Mannschaft wieder auf die volle Unterstützung der Anhänger, so wie beim überzeugenden 2:0-Sieg in Glasgow vor zwei Wochen.

(sid)
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