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Schumachers Zustand stabil - aber weiter kritisch

Das Bangen um Michael Schumacher geht weiter. Noch immer gibt es keine Entwarnung. Der Zustand des siebenmaligen Formel-1-Weltmeister bleibt gefährlich. Die Anteilnahme ist weltweit überwältigend.
Sabine Kehm gibt vor dem Krankenhaus Auskunft. Foto: David Ebener Sabine Kehm gibt vor dem Krankenhaus Auskunft. Foto: David Ebener
Grenoble. 

Nach 48 Stunden zwischen Leben und Tod hat sich der Zustand von Michael Schumacher zumindest stabilisiert. «Das ist für den Moment eine gute Nachricht. Ich betone: für den Moment», sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm vor dem Universitätskrankenhaus in Grenoble.

Dort liegt der Rekordweltmeister seit vergangenem Sonntag. Schumacher hatte sich bei einem Skiunfall schwer am Kopf verletzt, musste zwei Mal operiert werden und ist im künstlichen Koma. Weltweit ist die Anteilnahme überwältigend.

Die Lage bleibe unverändert kritisch, sagte Kehm vor Schumachers 45. Geburtstag am 3. Januar. «Michael wird weiter rund um die Uhr überwacht, die Ärzte kümmern sich sehr um ihn», sagte Kehm.

Prognosen wollten die behandelnden Ärzte und Kehm nicht machen. «Es lässt sich nicht sagen, was in den kommenden Tagen passiert», sagte die Managerin. «Es liegt noch ein langer Weg vor ihm», sagte Jean-François Payen vom behandelnden Ärzteteam.

Die Kopfverletzungen sind gravierend. Schumacher erlitt bei dem Aufprall auf einen Felsen im Skigebiet von Méribel ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. In einer zweiten Operation am Montagabend war dem siebenmaligen Rekordchampion ein Hämatom in der linken Gehirnseite entfernt worden. Der zweistündige Eingriff war ohne Komplikation verlaufen. Der Innendruck auf den Schädel konnte so verringert werden. «Wir haben mehr Zeit gewonnen», sagten die Mediziner in einer Pressekonferenz.

(Von Jens Marx und Gerd Roth, dpa)
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