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Eishockey: Schwerstarbeit im Halbfinale für die Löwen

Von Ab heute nehmen die Play-offs in der Deutschen Eishockey-Liga 2 Fahrt auf. Auf die Frankfurter Löwen warten im Halbfinale die Bietigheim Steelers.
Der Anführer des Löwen-Rudels: Frankfurts Interimstrainer Franz Fritzmeier motiviert seine Spieler. Foto: pressehaus/kessler (bild pressehaus) Der Anführer des Löwen-Rudels: Frankfurts Interimstrainer Franz Fritzmeier motiviert seine Spieler.
Frankfurt. 

Die Top-Teams wackelten, aber fielen nicht. Am Ende qualifizierten sich die ersten vier Eishockey-Mannschaften aus der DEL 2-Hauptrunde auch für das Play-off-Halbfinale. Das bedeutet, dass am Gründonnerstag der auf den letzten Drücker weiter gekommene Hauptrunden-Primus SC Riessersee daheim den ESV Kaufbeuren empfängt und die Löwen Frankfurt zu den Bietigheim Steelers reisen.

So kommt es im Halbfinale also zur Wiederholung der letztjährigen Final-Serie. Am Samstag gastieren die Schwaben um 19.30 Uhr am Ratsweg, am Ostermontag geht es weiter in Bietigheim. Anschließend wird alle zwei Tage gespielt, so lange, bis ein Team vier Siege erreicht. Das Heimrecht wechselt ständig, sollte es zum siebten Spiel kommen, würde es also bei den Steelers stattfinden.

Dass es im Halbfinale keine leichten Gegner mehr gibt, versteht sich von selbst. Dennoch erscheint Bietigheim aus dem potenziellen Trio als der angenehmste Gegner. Der SC Riessersee verfügt von den drei Teams über das größte spielerische Potenzial, Kaufbeuren über die beste kämpferische Qualität.

Bei Bietigheim könnte es sein, dass einige bekannte Spieler ihren Zenit bereits überschritten haben. Für die Schwaben kommt erschwerend die Tatsache hinzu, dass der Verein im Februar große Sparmaßnahmen für die beiden kommenden Spielzeiten bekannt gab. Trainer Kevin Gaudet kündigte daraufhin seinen Rücktritt nach den Play-offs an, einige Spieler wissen, dass ihre Tage in Bietigheim gezählt sind. Bereits in der letztjährigen Finalserie zeigte sich, dass einige Verteidiger zu langsam geworden sind.

Wade MacLeod (Frankfurt, 19) feiert seinen Tor zum 9:2 Endstand mit Dominik Tiffels (Frankfurt, 14).
Eishockey Tiffels verstärkt wieder die Löwen

Personell hat sich die Lage bei den Frankfurt Löwen vor dem ersten Halbfinalspiel gegen die Bietigheim Steelers ein wenig verbessert. Denn Verteidiger Dominik Tiffels kann wieder für die Hessen

clearing

Doch das alles ist Jammern auf höchstem Niveau. Spieler wie Matt McKnight, Tyler McNeely, Shawn Walker oder Justin Kelly können jederzeit Begegnungen entscheiden. Man darf nicht vergessen, dass bis zur Bekanntgabe der Sparmaßnahmen die Steelers souverän an der Tabellenspitze standen. Danach gab es allerdings vier Niederlagen in Folge, so dass Bietigheim am vorletzten Spieltag nach der Niederlage gegen den SC Riessersee auf Rang zwei zurückfiel. Auch in den Play-offs tat sich der Favorit im Derby gegen Heilbronn zunächst schwer. Zweimal siegten die Steelers nur 5:4 in der Verlängerung, das erste Spiel in Heilbronn gewannen die Falken. Am Ende war Bietigheim allerdings die erste Mannschaft, die als Halbfinalist fest stand.

Auf die Löwen wartet also eine schwere Aufgabe. Psychisch sind die Frankfurter obenauf. Seit dem Trainerwechsel und der damit verbundenen taktischen Ausrichtung läuft’s beim Titelverteidiger wieder rund. Alle vier Spiele gegen die Kasel Huskies wurden unter Franz Fritzmeier gewonnen.

In der Hauptrunde schenkten sich beide Teams nichts: Alle vier hochklassigen und spannenden Spiele endeten jeweils mit nur einem Tor Unterschied, dreimal gab es nach 60 Minuten Spielzeit noch keinen Sieger. Zweimal gewannen am Ende die Löwen (4:3 nach Verlängerung, 4:3 nach Penaltyschießen), die Steelers waren ebenfalls zweimal erfolgreich (3:2, 5:4 nach Verlängerung). Dabei konnten beide Teams je einen Heim- und Auswärtssieg einfahren.

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