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Schwimmen: Schwimm-Weltmeister Koch hat Respekt vor harten WM-Normen

Marco Koch ist zu sehen. Foto: Patrick B. Kraemer/Archiv Marco Koch ist zu sehen. Foto: Patrick B. Kraemer/Archiv
Berlin. 

Auch Schwimm-Weltmeister Marco Koch aus Darmstadt hat vor den anstehenden deutschen Meisterschaften mit der WM-Qualifikation Respekt vor den anspruchsvollen Normenzeiten. „Das einzige Ziel und die einzige Erwartung sind, dass ich mich für die WM qualifiziere. Das ist bei den harten Normen nicht so leicht”, sagte der Brustschwimmer der Deutschen Presse-Agentur. „Über 200 Meter Brust muss ich in etwa so schnell schwimmen, wie ich letztes Jahr bei Olympia in Rio geschwommen bin. Solche Zeiten schüttelt man nicht so leicht aus dem Ärmel.”

In Rio belegte Weltmeister Koch in 2:08,00 Minuten Rang sieben über 200 Meter Brust. Für das Ticket für die WM in vier Wochen in Budapest muss er in Berlin im Finale 2:08,20 erreichen. „Das ist der Maßstab in der Welt. Und wenn wir uns mit der Welt messen wollen, müssen wir in der Lage sein, solche Zeiten zu schwimmen”, sagte Chefbundestrainer Henning Lambertz.

Die harten Normen sind eine Reaktion auf das schlechte Abschneiden der deutschen Schwimmer bei Olympia, als es keine Medaille für sie gab. „Auf der einen Seite ist es natürlich gut, denn wer sich bei den deutschen Meisterschaften qualifiziert, hat gute Chancen, bei der WM ins Finale durchzukommen. Auf der anderen Seite sind die Zeiten natürlich nicht einfach zu erreichen”, sagte der 27-Jährige. Für U23-Schwimmer gibt es bei der DM in Berlin von Donnerstag bis Sonntag erleichterte Normen.

(dpa)
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