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Showdown beim HSV: Jonker setzt auf Ruhe und Gomez

Jetzt gilt es für den VfL Wolfsburg! In Hamburg muss ein Punkt her, um die Relegation zu vermeiden. Denn auf Schützenhilfe aus Hoffenheim will man am Ende lieber nicht angewiesen sein.
Für Wolfsburgs Trainer Andries Jonker kommt es beim HSV auf den Kopf an. Foto: Peter Steffen Für Wolfsburgs Trainer Andries Jonker kommt es beim HSV auf den Kopf an. Foto: Peter Steffen
Wolfsburg. 

Mit Ruhe, Mut und Torjäger Mario Gomez will der VfL Wolfsburg die drohende Relegation im Showdown beim Hamburger SV doch noch abwenden. Allerdings wissen die Niedersachsen, dass ihnen im ausverkauften Volkspark-Stadion ein heißer Tanz bevorsteht.

„Das wird eine Nervenschlacht”, sagte Mittelfeldspieler Maximilian Arnold vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr). VfL-Coach Andries Jonker setzt aber darauf, dass seine Spieler im Duell mit den Hanseaten kühlen Kopf bewahren. „Der Kopf ist immer wichtiger. Es kommt immer vom Kopf, nie vom Fuß”, sagte Jonker, der an den Abläufen vor der Partie deshalb kaum etwas geändert hat. Nur die Öffentlichkeit durfte nicht mehr zuschauen, wie sich der VfL auf die Begegnung vorbereitet.

Obwohl den Grün-Weißen beim HSV ein Punkt reicht, um eine völlig verkorkste Saison zumindest noch mit dem Klassenerhalt zu retten, will Jonker seine Mannschaft nicht nur verteidigen lassen. Vielmehr fordert er einen couragierten Auftritt seines Teams. „Wir müssen vor allem den Mut haben, Fußball zu spielen”, sagte der Niederländer, der den Absturz seit der Amtsübernahme von Valérien Ismaël Ende Februar auch nicht stoppen konnte.

15 Punkte aus 11 Spielen holte Jonker mit seiner Mannschaft - zu wenig, um sich den nervenaufreibenden Ausflug an die Elbe an diesem Samstag zu ersparen. „Beide Mannschaften haben nicht genug gebracht, darum ist es jetzt entscheidend”, sagte der Wolfsburger Trainer.

Dass die Niedersachsen am letzten Spieltag überhaupt noch eine Chance haben, den Super-GAU abzuwenden, liegt nahezu ausschließlich an Mario Gomez. Mit seinen bislang 16 Saisontreffern hat er den VfL fast im Alleingang am Leben gehalten. Auch als Gesicht und Sprachrohr des Teams hat sich der Angreifer inzwischen profiliert, sein Wort hat Gewicht in der VW-Stadt. „Wir steigen nicht ab”, wiederholte Gomez in den vergangenen Wochen fast mantra-artig.

Gomez und Co. setzen darauf, dass die Ausgangslage für den HSV noch schlechter ist und die Norddeutschen unbedingt gewinnen müssen. „Wir haben großen Druck, aber der beim HSV ist größer. Wir können damit umgehen”, sagte Sportdirektor Olaf Rebbe.

An die Relegation, in der es dann wahrscheinlich auch noch gegen den Lokalrivalen Eintracht Braunschweig gehen würde, verschwenden Spieler und Verantwortliche beim VfL keinen Gedanken. „Wir beschäftigen uns diese Woche mit dem HSV und wie wir da erfolgreich sein können”, sagte Rebbe. „Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs”, fügte Jonker hinzu. Jetzt müssen die Spieler nur noch liefern.

(Von Lars Reinefeld, dpa)
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