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Frankfurt Skyliners: Skyliners an neuem Tiefpunkt: 61:68 gegen Aufsteiger Vechta

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Frankfurt. 

Fast hätte der Abstiegs-Kandidat den Europe-Cup-Champion auch noch gedemütigt. Mit einem Dunking wollte Vechtas Centerspieler Devin Searsy die Bundesliga-Partie in Frankfurt beenden. Seine spektakuläre Aktion ging zwar schief, dennoch ballte der 28 Jahre alte Amerikaner freudig die Fäuste: Sein abstiegsgefährdetes Basketball-Team sorgte mit dem 68:61 (31:31) bei den Skyliners für eine Überraschung – und bei den Frankfurtern nach der fünften Pflichtspiel-Niederlage in Folge für Entsetzen und Ratlosigkeit. Keiner fand eine Antwort, wie die Talfahrt gestoppt werden kann. „Ich weiß nicht genau, woran es liegt“, sagte Interims-Trainer Klaus Perwas. „Es ist nichts Halbes und nichts Ganzes, wie wir spielen.“ Und leichter werden die Gegner nicht. Am Mittwoch treten die Frankfurter in der Champions League bei Helios Domzale (Slowenien) an, am Sonntag empfangen sie das Liga-Überraschungs-Team aus Bayreuth.

Vor 4320 Zuschauern zeigten die Skyliners gestern ihr bisher schwächstes Saisonspiel. Selbst Vechtas Trainer Andreas Wagner sagte nach seinem erst zweiten Saisonsieg: „Wir haben nicht das beste und schönste Spiel abgeliefert.“ Es reichte, um in Frankfurt zu gewinnen. Skyliners-Talent Stefan Ilzhöfer forderte, „dass wir es endlich hinbekommen müssen, vier Viertel lang unseren Basketball hinzubekommen“. Eine Krise habe sein Team aber nicht: „Auf keinen Fall.“

Gestern überzeugten die Frankfurter nur im ersten Viertel (18:11). Danach war es wie zuletzt: Von den Spielmachern Vaughn (10 Punkte) und Merz (0) gingen keine Ideen und Impulse aus. Es fehlte der Anführer auf dem Parkett. Das Spiel verlief zu statisch, es fehlten Anspiele in die „Zone“, die Mitspieler liefen sich ohne Ball kaum frei. Mit Drei-Punkte-Würfen wollten die Skyliners sich über Wasser halten. Doch von 24 Distanzwürfen waren lediglich acht erfolgreich.

Vechta, das in dieser Saison zuvor lediglich Hagen besiegen konnte (98:96), suchte häufiger den Weg unter den Korb und ging kurz vor der Halbzeitpause durch den agilen Center Standhardinger (8 Punkte) erstmals mit 31:29 in Führung. Auch Searcy (15) und der Ex-Frankfurter Allen (7) waren in Korbnähe erfolgreich. Vier Minuten vor Schluss führte Frankfurt zwar noch 61:59 durch Graves (13). Dann gelang den Hessen kein Punkt mehr. Eine Enttäuschung war auch abermals Center Morrison (4). Ihm unterliefen schon in den ersten drei Minuten drei Fehlpässe. Neben Graves konnte nur Shields (13) in Ansätzen überzeugen. „Wir haben keinen Rhythmus gefunden. Wir improvisieren zu viel und bewegen den Ball zu wenig. Das müssen wir ändern“, sagte Perwas. Nur wie, das wusste er gestern wohl selbst nicht.

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