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Basketball: Skyliners schaffen Wiedergutmachung

Von Nach der peinlichen Niederlage gegen Gießen melden sich die Korbjäger von Trainer Gordon Herbert mit einer ordentlichen Leistung zurück.
Durchgesetzt: Tai Webster (links) und die Skyliners gegen Kruize Pinkins und den Mitteldeutschen BC. Foto: Huebner/KPeters (Jan Huebner) Durchgesetzt: Tai Webster (links) und die Skyliners gegen Kruize Pinkins und den Mitteldeutschen BC.
Frankfurt. 

Das Lob des Journalisten wehrte Tai Webster höflich ab. Als wichtigsten Spieler der Skyliners bei deren 83:67 (42:30)-Heimsieg gegen den Mitteldeutschen BC am Montagabend sah der 22-jährige Neuseeländer sich nicht. Dabei war er am Ende nicht nur mit 26 Zählern der Topscorer des Frankfurter Basketball-Bundesligisten, sondern hatte mit 13 Punkten im letzten Viertel fast im Alleingang dafür gesorgt, dass dieser bis zum Schluss deutlich die Oberhand über den Tabellen-14. behielt.

Der Triumph vor 4220 Zuschauern in der Unterliederbacher Ballsporthalle sei eine Mannschaftsleistung gewesen, betonte der Point Guard. Einer Mannschaft, die nach der schmerzhaften Niederlage vier Tage zuvor im Duell mit dem Hessenkontrahenten Gießen 46ers heiß auf eine Wiedergutmachung gewesen war. Dafür hatte sie über die Osterfeiertage hart gearbeitet, war schon am Karfreitag von ihrem enttäuschten Trainer Gordon Herbert erst zur Videosession in aller Früh’ und dann zum Training geladen worden. Nach einer Krafteinheit am Samstag war auch der zweite Feiertag nicht frei. Die Spieler nahmen die Sache sehr ernst, lieferten laut ihrem kanadischen Coach „die beste Übungseinheit in diesem Jahr“ ab. Dass damit kaum Zeit für Familie und Freunde blieb, machte ihnen nichts aus. „Wir waren sowieso nur auf das nächste Spiel fokussiert“, erklärte Webster.

Das sollte sich lohnen. Die Gastgeber legten einen Blitzstart hin, führten nach zweieinhalb Minuten bereits mit 10:0, bevor nach einer Auszeit auf der anderen Seite Lamont Jones als Erster seiner Mannschaft per Korbleger für Zählbares sorgte. Doch die Skyliners, die anders als ihre schon abgeschlagenen Gegner auf dem jetzt wieder zurückerlangten siebten Tabellenplatz weiter gute Chancen auf den Einzug in die Play-offs haben, blieben am Drücker und hielten die Weißenfelser stets auf Distanz. Zwar wurde die immer mal geringer, etwa als Frankfurt im dritten Viertel mal einen Gang zurückschaltete und der MBC sich auf fünf Zähler näherte. Doch schnell hatten die Hessen die Partie wieder im Griff. Was auch an der diesmal kompakter stehenden Verteidigung lag.

Als Team besser agiert

„Wir haben heute als Team viel besser agiert“, analysierte Herbert nach der Schlusssirene. Und so die richtige Reaktion nach der Blamage gegen die 46ers gezeigt. Webster und Phil Scrubb seien so aufgetreten wie im Herbst. Doch andere müssten nachziehen, Quantez Robertson, Mike Morrison und Shawn Huff „einen Schritt nach vorne machen“, um als Führungstrio weitere Erfolge der Frankfurter zu garantieren. Denn der Kampf um die K.o.-Runde ist längst nicht abgeschlossen, wird in den nächsten Wochen noch heftig werden. Für die Skyliners sei es dabei wichtig, konstant auf einem hohen Level zu agieren. „Wir haben große Höhen, aber dann auch wieder große Tiefen.“ Die richtige Balance sei noch nicht gefunden. Zumindest hatte Herbert diesmal wieder Einsatz und Intensität bei den Seinen gesehen.

Die Blicke auf sich zog einmal mehr Isaac Bonga. Der Youngster wurde wie schon so oft von einer Riege an Scouts aus der nordamerikanischen Profiliga NBA beobachtet. Allerdings weilten diese diesmal auch deshalb in der Region, weil es 100 Kilometer weiter noch eine ganze Menge Talente mehr zu beobachten gab: beim Albert-Schweizer-Turnier, der inoffiziellen U-18-Weltmeisterschaft in Mannheim und Viernheim.

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