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Ehemalige Spielerin des 1. FFC und FSV: Steffi Jones feiert gegen Österreich ihr Heimdebüt als Bundestrainerin

Die neue Bundestrainerin Steffi Jones verbreitet Aufbruchsstimmung. Das Ziel ist der Titel bei der Europameisterschaft – mit neuer Spielphilosophie, neuer Kapitänin und neuem Mut.
Alles im Blick: Steffi Jones Foto: imago sportfotodienst (imago sportfotodienst) Alles im Blick: Steffi Jones
Regensburg. 

Steffi Jones macht keine halben Sachen. „Mein Selbstverständnis lautet: Entweder ganz oder gar nicht“, sagte die neue Bundestrainerin vor ihrem Heimdebüt am Samstag (14.15 Uhr/ZDF) gegen Österreich: „Daher ist klar, dass wir Europameister werden wollen.“

Wer als Trainer-Novizin gleich das Nationalteam übernimmt, scheut eben kein Risiko. Genau dieses Selbstbewusstsein soll auf dem Weg zum neunten EM-Titel im kommenden Sommer abfärben. „Es ist wichtig, dass ich den Spielerinnen vorlebe, was ich von ihnen erwarte“, erläuterte die 43-Jährige, „und ich sage: So eine positive Arroganz darf man gerne mitbringen.“ Jones ist überzeugt, dass das Team einen Klimawandel braucht. Die Spielerinnen, das betont sie bemerkenswert deutlich, „müssen auch wieder Fehler machen dürfen und sehen, dass man aus Fehlern wieder Stärke gewinnt“ und „nicht immer die Absicherung hinter der Absicherung suchen“. In diesem Bereich sieht Jones, die Dzsenifer Marozsan zur neuen Kapitänin machte, nach einem Jahr als Assistentin an Silvia Neids Seite noch „ganz großes Potenzial“.

Wie auch in Sachen Spielphilosophie. Ihr Konzept stellten Jones und ihre Co-Trainer Verena Hagedorn und Markus Högner erst am Montag der Mannschaft vor. Denn bei Jones’ erfolgreichem, aber wenig aussagekräftigem Einstand einen Monat zuvor zum Abschluss der EM-Qualifikation in Russland (4:0) und Ungarn (1:0) hatten dafür zu viele Stammkräfte gefehlt.

Mit den Tests gegen die Österreicherinnen und drei Tage später gegen den EM-Gastgeber Niederlande fällt nun der Startschuss für die Vorbereitung auf die Endrunde (16. Juli bis 6. August 2017). Das Ziel: „Wir wollen mit attraktivem, gutem Fußball Dominanz ausstrahlen. Wir wollen eine Mannschaft sein, die auf Ballbesitz spielt.“

Jones sieht die ersten Monate als „Findungsphase“ und lässt sich auch von Joachim Löw inspirieren: „Genau das wollen wir auch: Nicht zu verspielt vorne, sondern auch Tore machen.“ Gerade im Spielaufbau krankte das Spiel des zweimaligen Weltmeisters in der Vergangenheit allzu häufig.

Bei allem Mut zur Veränderung, der erste Auftritt vor heimischem Publikum flößt Jones Respekt ein. „Vor den ersten Spielen war Nervosität spürbar, auch vor dem ersten Auftritt vor der Mannschaft“, gab die 111-malige Nationalspielerin zu: „Das wird jetzt bei den Heimspielen noch mal eine andere Hausnummer“, erklärte die langjährige Bundesligaspielerin des 1. FFC Frankfurt und des FSV Frankfurt.

 

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