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WM-Qualifikation: Tobias Krick und Julian Zenger von den United Volleys wollen das Ticket lösen

Die deutschen Volleyballer haben die letzte Chance auf ein Ticket für die Weltmeisterschaft. Ein Scheitern hätte weitreichende Konsequenzen, auch für die Olympia-Qualifikation. Das erhöht den Druck aufs Team – auch auf Tobias Krick und Julian Zenger von den United Volleys.
von links Julian Zenger, Simon Hirsch, Tobias Krick, Christian Fromm, Ruben Schott und Jan Zimmermann Foto: Conny Kurth / www.kurth-media.de (imago sportfotodienst) von links Julian Zenger, Simon Hirsch, Tobias Krick, Christian Fromm, Ruben Schott und Jan Zimmermann
Frankfurt. 

Andrea Giani steht vor der ersten großen Prüfung in seiner noch jungen Amtszeit. „Wir haben die letzten zwei Wochen unglaublich hart gearbeitet. Unser Ziel ist natürlich die Qualifikation für die Weltmeisterschaft“, sagt der Bundestrainer vor dem entscheidenden Sechs-Nationen-Turnier seiner Volleyballer in Belgien. Nur eine von sechs Mannschaften qualifiziert sich in Kortrijk für die Endrunde 2018 in Bulgarien und Italien.

Ein Scheitern des WM-Dritten hätte weitreichende Konsequenzen. In der Weltrangliste stehen viele Punkte auf dem Spiel. Selbst ein Triumph bei der Europameisterschaft in Polen (24. August bis 3. September) könnte am Ende nicht genug sein, um ein Abrutschen der Deutschen zu verhindern. Eine schlechtere Platzierung wäre mit schwereren Gegnern für die Olympia-Qualifikation verbunden, die Chancen für eine Teilnahme an den Sommerspielen in Tokio 2020 würden sich deutlich verringern.

Zu allem Überfluss geht es in Kortrijk auch noch gegen Erfolgscoach Vital Heynen, der die Deutschen zurück in die Weltspitze führte. Der Belgier, jetzt Trainer seines Heimatlandes, schiebt die Favoritenrolle denn auch Richtung Deutschland zu – wohl wissend, dass seine „Roten Drachen“ nach Siegen gegen Serbien, die USA, Argentinien und Italien vor Selbstvertrauen strotzen.

Gianis Team befindet sich hingegen mitten im Umbruch – nicht nur, weil der Italiener schnelles und aggressives Angriffsspiel bevorzugt, im Gegensatz zu Heynen, der auf geduldig herausgespielte Punkte setzte. Zudem fehlen Giani langjährige Stützen wie Diagonalangreifer Georg Grozer, Libero Markus Steuerwald oder Mittelblocker Philipp Collin für die Spiele gegen Spanien an diesem Mittwoch (17.30 Uhr), gegen die Slowakei (Donnerstag, 15 Uhr), Estland (Freitag, 20 Uhr), Belgien (Samstag, 20.10 Uhr) und Weißrussland (Sonntag, 18 Uhr).

Die Jungen im Fokus

Dafür rücken die Jungen in den Fokus. So wie Tobias Krick (18) und Julian Zenger (19) von den United Volleys Rhein-Main. Pressesprecher Jan Wüntscher (United Volleys) traut beiden zu, eine gute Rolle im deutschen Team spielen zu können. Mittelblocker Krick bringe die richtige Mischung zwischen Talent, Unbekümmertheit und mentaler Stärke mit. „Es ist unglaublich, wie weit er mit seinen immer noch erst 18 Jahren schon ist“, sagt Wüntscher. Zudem profitiere Krick davon, dass er in der vergangenen Saison „durchgehend in einer etablierten Erstliga-Mannschaft“ (Wüntscher) spielen konnte – und das an der Seite von Vorbildern wie Christian Dünnes, ehemaliger Nationalspieler und mittlerweile Sportdirektor des Deutschen Volleyball-Verbandes.

Auch von United-Volleys-Neuzugang Julian Zenger verspricht sich Jan Wüntscher viel. „Eines der größten deutschen Libero-Talente der letzten Jahre“ sei der 19-Jährige, und mit seiner spektakulären Spielweise einer, „auf den man sich richtig freuen kann“. glaubt Wüntscher. Übrigens: Zenger wurde erstmals 2016 in die DVV-Auswahl berufen – vom damalige Bundestrainer Vital Heynen, der danach von dem Libero geschwärmt haben soll: „Er ist ein riesiges Talent auf seiner Position.“ sid/kes

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