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Torwart Ulreich verlängert beim FC Bayern bis 2021

Sven Ulreich bleibt beim FC Bayern. Der 29-Jährige übernimmt auch in den kommenden Jahren die Rolle des Neuer-Vertreters. Er kennt seine „Job-Beschreibung”. Beim Bundestrainer ist er nun auch im Blickfeld.
Sven Ulreich bleibt dem FC Bayern München erhalten. Foto: Sven Hoppe Sven Ulreich bleibt dem FC Bayern München erhalten.
München. 

Sven Ulreich wird beim FC Bayern auch in den kommenden Jahren die nicht immer einfache Rolle des Vertreters von Fußball-Nationaltorhüter Manuel Neuer übernehmen.

Der 29 Jahre alte Schlussmann hat seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag beim FC Bayern München um drei Jahre bis 2021 verlängert. Ulreich verzichtet damit nach seinen starken Leistungen in den vergangenen Monaten im Tor des Bundesliga-Spitzenreiters bewusst auf die Möglichkeit, bei einem anderen Verein womöglich dauerhaft die Nummer eins zu werden.

Ulreich vertritt den verletzten Weltmeister Neuer inzwischen seit fünf Monaten erfolgreich im Tor des deutschen Serienmeisters. „Ich freue mich sehr, dass der FC Bayern auch in Zukunft auf mich setzt, mir das Vertrauen schenkt”, äußerte der Schlussmann am Sonntag in einer Mitteilung des Vereins. Er war im Sommer 2015 für eine Ablöse von 2,5 Millionen Euro vom VfB Stuttgart zum FC Bayern gewechselt.

„Die vergangenen drei Jahre haben gezeigt, dass wir uns auf Sven Ulreich sowohl als Torhüter als auch als Mensch stets verlassen können”, sagte Bayerns Sportdirektor Hasan Salihamidzic. „Vor allem in dieser Saison hat er maßgeblichen Anteil daran, dass wir in der Bundesliga souverän Tabellenführer sind und auch in der Champions League sowie im DFB-Pokal weiterhin gute Chancen haben.”

Ulreich ist inzwischen sogar bei Bundestrainer Joachim Löw in den Kandidatenkreis gerückt. „Er ist in unserem Blickfeld”, sagte Löw am Wochenende. Das sei eine Ehre, antwortete Ulreich. Echte Chancen für eine WM-Teilnahme in Russland aber rechnet er sich nicht aus. „Ich habe das schon oft gesagt, dass ich glaube, dass viele andere Torhüter eher auf den Zug aufspringen werden.”

Die Wertschätzung, die Ulreich bei den Münchner Verantwortlichen genießt, dokumentiert sich in der langfristigen und frühzeitigen Vertragsverlängerung. Franck Ribéry und Arjen Robben, deren Verträge ebenfalls am Saisonende auslaufen, müssen sich weiter gedulden.

Ulreich hatte bereits am Samstagabend nach dem 2:0 gegen Schalke eine zeitnahe Entscheidung über seine Zukunft angekündigt. „Ich weiß, was die Job-Beschreibung hier ist”, sagte er: „Das ist, Manu zu vertreten, wenn er nicht spielen kann.” Das wird auch in den kommenden Wochen der Fall sein, denn Neuer befindet sich nach einem erneuten Mittelfußbruch weiterhin im Aufbautraining. Ulreich sagte mit Blick auf weitere Einsätze nach einem Neuer-Comeback: „Ich stelle keine Ansprüche.”

(Von Klaus Bergmann, dpa)
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