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U21-Fußballer fiebern EM-Auftakt entgegen

Nach zwei Wochen intensiver Vorbereitung startet für die deutsche U21 die Mission EM-Titel. Trainer Kuntz fordert gegen Tschechien eine konzentrierte Leistung. Ein Patzer könnte das frühe Aus bedeuten.
Das Team von Trainer Stefan Kuntz trifft am Sonntagabend in Tychy auf Tschechien. Foto: Andreas Gebert Das Team von Trainer Stefan Kuntz trifft am Sonntagabend in Tychy auf Tschechien. Foto: Andreas Gebert
Tychy. 

Die deutsche U21-Nationalmannschaft fiebert ihrem EM-Auftaktspiel gegen Tschechien entgegen. „Jeder zählt die Minuten runter, bis es endlich losgeht”, sagte Trainer Stefan Kuntz vor der Partie (18.00 Uhr) in Tychy gegen Tschechien.

Der Trainer fordert von seinen Nachwuchs-Fußballern eine fokussierte Vorstellung. „Wir haben gesehen, dass es nur mit voller Konzentration geht”, ergänzte der 54-Jährige. Einen „langsamen Aufgalopp” werde es bei dieser EM „in dem Modus und bei den Gegnern” nicht geben.

Da die U21-Europameisterschaft in Polen erstmals mit zwölf Teams gespielt wird, ziehen nur die Gruppenersten sowie der beste von drei Gruppenzweiten in die K.o.-Phase ein. „Wichtig wäre vor allem ein Sieg im ersten Spiel, damit wir mit breiter Brust in die weiteren Partien gehen können”, sagte Neu-Dortmunder Maximilian Philipp.

Seine Startelf für den EM-Auftakt hat Kuntz nach eigenen Angaben schon im Kopf. Die zuvor angeschlagenen Max Meyer und Niklas Stark können spielen, dadurch „hat sich alles andere mehr oder weniger von alleine ergeben”. Im Tor steht Julian Pollersbeck, neben Meyer und Stark dürften auch Neu-Münchner Serge Gnabry, Stürmer Davie Selke und Kapitän Maximilian Arnold zur Startelf gegen Tschechien gehören.

Der Wolfsburger Yannick Gerhardt geht mit „sehr positiven Gefühlen” in das Turnier. „Ich fühle mich top vorbereitet und bin heiß, dass es endlich losgeht”, meinte er. Aus Sicht von Philipp kommt es für die deutsche U21 zum Auftakt und in den Gruppenspielen gegen Dänemark (21. Juni) und Italien (24. Juni) neben fußballerischer Klasse vor allem auf den Teamgeist an. „Das wird ein entscheidender Faktor sein. Wir sind eine coole Truppe”, sagte der 23-Jährige.

(dpa)
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